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Manche Schriftsteller haben nur solchen Rotten besondereNamen gegeben, die man als Untergattungen (S. 230) betrach-ten kann, und die zum Theil auch neuerdings wieder für eigeneGattungen genommen werden. Doch findet man selten diesenGrundsatz konsequent durchgeführt. Außerdem sind die Rotteneiner Gattung bei den verschiedenen Schriftstellern nicht immerdie nämlichen; sie haben dabei häufig nicht nur verschiedene Namenerhalten, sondern es werden ihnen auch noch neben den Namen (oderohne dieselben) verschiedene Zeichen vorgcsczt: römische und arabischeZahlen, Buchstaben des römischen und griechischen Alphabetes,' Sternchen, Kreuze u. s. w. Es möge hier die Gattung Knöte-rich (kol^onuiu L?)m.) zum Belege und znr Erläuterung die-nen. Ihre Rotten werden bezeichnet
von Linn6 (8poo.plant. est. 2.1, p. 5l6— 52V).
* ^tiapliaxoisies.** Li8torta.
*** kersiearia.
**** kol^onum.***** llelxino.
von De Candolle( 8 ^nops. plant, inllon. Hall. tlosvr. p.191 — 192.
§. I. ljistorta8 - II. kvi-sivaria.
H. III. kol^HONNIN.
§. IV. I'aHop) ! um.')
von E. F. Meisner
(AlonoHV. K6N. kolzs-
HOlli pioiln. p. 50— 85).
8eet. I. Li8torta.
„ II. ^msil^Honon.» III. ^eonoHonon.„ IV. I i,A0p)WUM.
,, V. Tiniavia.
„ VI. 1'krsieailn.
„ VII. ^vieularia.
*) Nur in dem angeführten Werke und in der klare kranxaise hatDe Candolle den.Rotten das §-Zeichen gegeben; in seinenspätern Schriften (8/stema nsturalo und krodrum. 8y.>itemst. NL-tural.) bezeichnete er sie meist als 8«ctione8. Um die Wiederholung desGattungsnamens bei den Rotten (wie es hier mit seinem §. mgeschehen, und wie dieses auch in dieser Gattung bei Linnsund Reichenbach vorkommt) zu vermeiden, gibt De Candollein seinen neuern Werken den Gattungsnamen eine andere En-dung, z. B. ^Iiemaoantkea (bei der Gattung Anemone), velplii-»ellum und Oelpdmsstrum (bei der Gattung Delpkinium) , oderer sezt die Sylbe Lu (ev im Sinne von ächt, verus, 8«n«in«s>vor, wie Lutkslictrum, Lulatliyru».
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