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seine bekannte Kantn siel und seinen Knoblauch erracbewWv sich indessen eine gute wörtliche Uebcrseyung der wissenschaft-lichen Namen geben läßt, da ist diese immerhin als der sy-stematische Name den in der Landessprache üblichern voran-zusctzen, die dann als Synonyme folgen, wie wir später sehenwerden. Nun gibt es aber doch auch Namen, bei welchen selbstdieses nicht thunlich ist, weil sie gar keine wörtliche Uebersehungzulassen, oder weil dadurch eine völlige Verwirrung des Begriffeszu befürchten wäre, wie einige Beispiele zeigen werden. DerGattungsname k/rus wird im Deutschen Birne oder Birn-baum übcrsezt, also k^rus voinurunis gemeiner Birnbaum;wer möchte aber nun I^rus N-stus (den Apfelbaum) Apfel-Birnbaum nennen? Das Nämliche ist bei der Gattung 1'i-uuus(Pflaume) der Fall: kounu« stomsstiou läßt sich durch ge-wöhnliche Pflaume übersehen; aber kounus Lei-asus kannnicht anders als Sauerkirsche, knunus I*,nl»s als Ahl- oderTraubenkirsche, krunus uvluui als Vogel- oder süßeKirsche übersezt werden; Kubus touticosus ist der gemeineBrombeerstrauch, aber Kubus istaeus kann nur durch Him-beerstrauch wiedergegeben werden; ebenso ist Oltrus mestieuCitrvnenbaum, (lltous ^uruntlum dagegen Pomeranzen-baum zu übersehen. Wir nennen ferner die Gattung kunio-,Granatbaum und die Gattung Mootlanu Tabak; darumkönnen aber nun die Artennamen kuuloa 6^-a-rakum und ^flcu-tiunu 7aöacr«!n durchaus nicht wörtlich übersezt werden, undman behilft sich mit dem hier freilich nicht sehr passenden Wortegemein — gemeiner Granatbanm, gemeiner (oder virgi-nischer) Tabak. Diese Beispiele, denen noch viele andere beige-fügt werden könnten, beweisen, das; wir wenigstens im Deutschennicht so streng auf der wörtlichen Ucbersehung der Pflanzennamcnbestehen dürfen, und die Hundsrose, Sauerkirsche, Fe-dernclke u. s. w. zeigen ferner, daß unsere deutschen Pflanzcn-namen häufig nur ein einziges, wenn auch znsammengcsehtcs Wortbilden, sich also keineswegs alle nach den für die systematische Na-mengebung von Linnä aufgestellten Regeln geben lassen.
§. 521.
Bei denjenigen Pflanzenarten, welche eine oder mehrere vonden früher (S. 214 — 221) erwälmten Abweichungen zeigen,