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§. 330.
Die Beiartcn, Unterarten und Spielarten erhal-ten ebenfalls ihre Phrase, worin die Merkmale, in welchen sievon der Stammart und von einander selbst abweichen, angegebensind. Wird unter dem Artennamen selbst keine bestimmte Formals Stammart verstanden, wie dieses bei dem Nübenkohl(S. 218), dem dreifarbigen Veilchen (S. 219) und derwilden Münze (S. 220) der Fall ist, so darf auch der spe-cifische Charakter keine andern Merkmale enthalten als solche, dieallen Abweichungen der Art gemeinschaftlich zukommen. So wirdz. B. in dem ipecifischen Charakter des Rübenkohls, dessenAbweichungen auf der wechselnden Gestalt und Farbe der Wurzelberuhen, nichts von diesen Verhältnissen gesagt, sondern nur dergemeinsamen Merkmale erwähnt, welche die Blätter, der Blüthen-stand und die Blüthen darbieten, worauf dann die Unterartenund Spielarten die auf die Formen der Wurzel bezüglichen Phra-sen erhalten, wie solche bereits a. a. O. gegeben wurden. Sowerden bei dem dreifarbigen Veilchen, wo die Große undFarbe der Blume, die Consistenz und Große der Blätter, sowieder Haarüberzug wechseln, alle diese Verhältnisse in dem specifi-schen Charakter Übergängen und erst au ihrem gehörigen Orte(bei den Beiartcn und Spielarten) aufgeführt, u. s. w.
Wenn dagegen unter dem Namen der Art schon eine be-stimmte Form als Stammart begriffen ist (was durch das Aus-lässen des ersten Buchstabens des Alphabets bei Bezeichnung derAbweichungen angedeutet wird), so kann der specifische Charakterallerdings ein oder das andere Merkmal enthalten, welches denSpielarten nicht zukommt, und durch welches eben die Stammartvon den lcztcrn zu unterscheiden ist. So ist in dem Charakter
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