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Diesen systematisch beschreibenden Werken schließt sich noch dasfolgende, alphabetisch geordnete an:
I. Kachter, Encyklopädisches Pflanzen-Wörterbuch aller einheimi-schen und fremden Vegetabilien, welche sich durch Nutzen,Schönheit, Seltenheit oder sonstige Eigenthümlichkeiten beson-ders auszeichnen; ihrer botanischen, deutschen, französischenund englischen Benennungen; ihrer Dauer, Heimath, Formen,Eigenschaften, Verwendung, Kultur, Vermehrung, Synonymenu. s. w. Mit beständiger Hinwcisung auf das natürliche unddas Sexual-System. Nebst einem angehängten Polyglotten-Lexikon. Ein gemeinnütziges Hand- und Hülfsbuch für Bo-taniker, Gartenfreunde, Blumisten, Pomolvgen, Handelsgärt«uer, Land- und Hauswirthe, Forstmänner, Technologen, undüberhaupt für Liebhaber der Gewächskunde. Wien 1829. 2Bde. (8.)
6. Naturhistvrische Zeitschriften und Denkschriftender gelehrten Gesellschaften und Akademien.
§. 344.
Unter Zeitschriften werden solche Werke verstanden, welchein periodisch erscheinenden Lieferungen nicht blos Originalabhand-lungen phytographischen und andern Inhaltes, sondern auch Aus-züge aus andern Werken, Recensionen, Bücher- und sonstige An-zeigen aus allen Zweigen der Botanik oder selbst der gesammtenNaturkunde geben. Die eigentlichen Zeitschriften sind von den pe-riodischen Werken zu unterscheiden, welche zwar auch aus zeit-weise erscheinenden Lieferungen bestehen, aber nur einem einzelnenZweige der Wissenschaft gewidmet sind, wie die (S. 389) unterden Gartenschrifteu angezeigten Bilderwerke von Eurtis, Hookeru. s. w. Die Denkschriften der gelehrten Gesellschaften undAkademien sind gleichfalls periodisch erscheinende Werke, welche sichin der Regel über alle Zweige der Naturwissenschaft verbreiten,aber nur Originalabhandlungen verschiedener Naturforscher enthalten.
Der rein botanischen Zeitschriften gibt es nur wenige; dahingehören von solchen, die jezt noch fortgesezt werden:
Flora oder allgemeine botanische Zeitung. Unter Mitwirkung derMitglieder und im Auftrage der königl. venerischen botanischen