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auf seinen eigenen großen Reisen gesammelt, nnd durch die reich»sten Hülfsmittel untcrstüzt, da er im Besitze der großen Bank'schenSammlung nnd Bibliothek ist * *), fast alle Zweige der Pflanzen»künde bearbeitet. Alle seine Schriften haben die Theile der Wissen-schaft, die sie behandeln, erweitert, nnd in allen hat der großeMeister einer tiefern nnd geistreichern Naturanschauung die Rich-tung vvrgezeichnet. Obgleich die meisten seiner phytographischenArbeiten auf ausländische Gewächse sich beziehen, so sind dieselbendoch durch den Reichthum vergleichender Beobachtungen von soallgemeinem Interesse und gewähren für jeden Pflanzenforscher sotreffliche Belehrungen, daß man dieselben auch als Muster undWegweiser für die Untersuchung vaterländischer Pflanzen betrachtenkann, über welche ohnedieß die Hinweisungen in R. Brown'sSchriften nicht fehlen *). — Unter den neuern Schriftstellern,welche sich um die inländische Flora verdient machten, stehtWilliam Jackson Hook er, Professor zu Glasgow, oben an,der vom Anfange dieses Jahrhunderts, wo er die Abbildungen znSalisbury's karnsiirms lonssinvnsi» (S. 526) besorgte, bisin die neueste Zeit seine schriftstellerische Thätigkeit fortsezte, indemex nicht bloß über die inländische Flora, sondern auch über aus-ländische Gewächse eine Reihe schätzbarer Schriften herausgab, vonwelchen die meisten schon genannt wurden ^). Außerdem, daß
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*) Der verstorbene Jos. Banks <s. S. «47) hat zwar seine nngemeiareiche Münzensammlung und Bibliothek dem britischen Museumvermacht» aber so, daß R. Brvwn für seine Lebzeit Besitzer der-selben bleibt.
') Die seit I8lv bis 1833 erschienenen, großentheiks in großer» Reise-beschreibungen und in Denkschriften zerstreuten Arbeiten diesesSchriftstellers finden sich zusammengetragen in:
Robert Brown's vermischte botanische Schriften. In Ver-bindung mit einigen Freunden ins Deutsche übersezt und mit An-merkungen versehen von C. G. Nees von Esenbeck. i. und 2 .Bd. Leipzig 1S25-I826. 3-5. Bd. Nürnberg 1827—1834. <8.).— Die von ihm bearbeitete 2 . Auslage des Hortus borven-sts istschon (S- 524) erwähnt.
Um einen Ueberblick der literärischen Thätigkeit dieses unermüdliche»Forschers zn geben, sollen hier auch die bereits sckon genanntenWerke desselben, nebst den übrigen, mit Ausnahme der auf AmerikaBezug habenden (wovon später), in chronologischer Folge angezeigtwerden: