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Lang, Apotheker zu Neutra, trug durch seine verkäuflichenSammlungen ungarischer Pflanzen nicht wenig zur genauern Kennt-niß der reichen Flvra dieses Landes bei ').
Die Flvra Galiciens fand ihren ersten Bearbeiter anWilibald S. I. G. Besser, Professor früher zu Krzeminiec,dann am volhynifchen Lyceum zu Kiew (s. S. 381), der auchmehrere Monographien über die verschiedenen Rotten der Gattung^rtemimu schrieb 2 ). — In neuerer Zeit gab AlexanderZawadzki, Professor zu Lemberg, eine vollständigere Aufzählungder Pflanzen, nebst einer Schilderung der pflanzengeographischenVerhältnisse dieses Landes, nur mit den Beschreibungen der seltnemund neuen Arten, und schrieb auch eine Flora der Gegend vonLemberg "). — Fr. Herdich, der früher schon, als östreichischerMilitärarzt, in Neapel fleißig bvtanisirt hatte, machte ebenfallsNachträge zur galicischen Flora, so wie eine Auswahl ihrer selt-nem Pflanzen bekannt -*).
Im europäischen Rußland wurden auch in diesem Jahr-hundert die Forschungen zur Aufklärung der einheimischen Pflanzen-welt mit Eifer fortgcsezt. Die Flvra der Ostsee-Provinzen wurdevon Dav. Heinr. Grindel, Professor zu Dorpat ^), dann von
Kt. LriÄi'o/tsn, /Zorarrica; nova Aenera et «peoie« plan-
turuin desciipta et ieoniliuz illustiata. I. Idid. 1833. (kol.).
Mit 4 Kupfertaf. — leonoArapln» ß^onerum plsvtsruni. idid.1837. (4.).
') S. Bot. Zeit. 1823. Bd. 2 . Beil. S. 19.
") Zu den dlouv. mein. de , 00 . des Nittursl. de No8c.
P /l. ^«rvad-r/ci, Luumeestio pluuturuiu Lialieise et Lucowiaae, oderdie in Galicien lind der Bukowina wildwachsenden Pflanzen u. s. w.Breslau 1835. (8.). — Flora der Stadt Lemberg, oder Befehlet«bring der um Lemberg wildwachsenden Pflanzen, nach ihrer Blüthe-zeit geordnet. Lemberg 1836 .
*) 10. , ^dditameiitum ad kloram Kalicise. I,eopo1i 1831 . .
— 8eleetio plantarum isriorum (»Llieiae et Lucovinae. 6reroo-vieii 1836 . .
°) D. H. Grindel, Botanisches Taschenbuch für Lief-, Kur« und Esth-land. Niga 1803. (8.).