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2/2 (1839) Allgemeine Botanik III / von Gottl. Wilhelm Bischoff
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von In sficu bereits auf den Unterschied der in den Steinkohlen-lagern enthaltenen Abdrücke von den jczt in unsern Himmelsstrichenwachsenden und auf ihre Ähnlichkeit mit den tropischen Gewachsenaufmerksam gemacht *), so wie noch viele andere Forscher überorganische Fossilien geschrieben und sich in mancherlei, mituntersehr abenteuerliche Hypothesen über deren Abkunft und Entstehungverloren hatten; aber bei dem damaligen Zustande der Botanikund dem Mangel geologischer Kenntnisse konnte dieses Studiumüberhaupt für die Wissenschaft nur wenig ersprießlich seyn. Erstin unserm Jahrhundert erhielt dieser Zweig der Pflanzenkunde seine ,wissenschaftliche Begründung. Der Erste, welcher vollkvmmnereAbbildungen und bessere Beschreibungen, nebst theilwcisen Derglei-chungcn der fossilen mit noch lebenden Gewachsen, in seinen schon(S. 21v) genannten Werken mittheilte, war Ernst Friedr. vonSchlotheim, zu Gotha (gest. im I. 1832). — Nach ihmschrieb James Parkinson ein größeres, ebenfalls schon (a. a.O.) erwähntes Werk über organische Reste der Vorwclt. —Gründlicher nird umfassender ist die Bearbeitung der vorweltlichenFlora des ehrwürdigen Grafen Kaspar von Stern berg (gest.im I. 1838) (s. S. 21V), der sich das Studium derselben zurHauptaufgabe seines für die Naturkunde überhaupt sehr segens-reichen Lebens gemacht hatte. — Auch die Schriften von Rhodev. Martins und Artis (s. a. a. O.) trugen zur weitem Aus-bildung dieses Zweiges der Botanik das Ihrige bei. — Keiner hatindessen denselben so in seinem ganzen Umfange bearbeitet, wieAdolphe Brvngniart, welcher feit mehr als zwanzig Jahrensich mit besonderer Vorliebe dem Studium der fossilen Gewächsewidmete und in seinen (S. 211 ) erwähnten Schriften, so wie ineiner Reihe von Abhandlungen ^) nicht nur zahlreiche Beschreibun-gen und Abbildungen davon gab und eine mehr systematischeEintheilung in Gattungen und Arten versuchte, sondern auch überihre Aufeinanderfolge in den vorweltlichen Zeiten und ihreVerhältnisse zu den gegenwärtig die Erde bewohnenden Pflanzen

unterirdischen Schätzen, Seltenheiten u. s. w. Leipzig rvro. (4.).

Mit vielen Abbild.

') Alem. <le I'neas. lies »e. l>e kariz. 1718.

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