seinen physikalisch-geographischen Schriften interessante Notizen nndVergleichnngcn der Vegetations - Verhältnisse mit '), schrieb nocheine besondere Abhandlung über die Einthcilung der Erdoberflächein pflanzengevgraphische Reiche (s. S- 186), über die Verbreitungder Pflanzen während des geschichtlichen Alterthums -) n. s. w.— Während Schonw in seinem erwähnten Atlas auf den diebeiden Planiglvbcu enthaltenden Dvppcltafeln die Verbreitung derverschiedenen Arten, Gattungen nnd Familien durch verschiedeneFärbung der Länderstrccken anschaulich machte, versuchten die Pro-fessoren Joh. Beruh. Wilbrand und F. A. Nitgen, zuGießen, die Vertheilnng der Thier- und Pflanzenfamilien nachgeographischer Breite nnd Meercshvhe auf einer einzigen Tafel, ineiner symbolischen Darstellung vor den Blick zu bringen 2). —C. F. Bri ssean - Mi rbel schrieb eine wichtige Abbandlnng überdie Verbreitung der Phancrvgamen in der alten Welt vvm Äqua-tor bis zum Nordpol *). — C. T. Beilschmied, Apotheker zuOhlau, hat in seiner schon (S. 186) angeführten Schrift, nachden Werken von Hnmboldt's nnd Anderer, eine Zusammen-stellung des Wichtigsten aus der Pfianzcngeographie gegeben. —Das ebenfalls schon (a. a. O.) genannte Handbuch von F. I. F.Meycn, das neueste umfassende Werk über die Geographie derGewächse, behandelt diesen Zweig der Wissenschaft mit gleichzeitigerBezugnahme auf die wichtigern Kulturpflanzen. — L. F. Kämt),Professor zu Halle, hat endlich in seinem Lehrbuche der Meteoro-logie (Halle 1831 — 1832. 2 Bde 8.) alle klimatischen, Tempcratur-nnd sonstige Verhältnisse, welche auf die Verbreitung der Pflanzenund die Vegetation überhaupt mittelbar oder unmittelbar von Ein-fluß sind, gründlich abgehandelt.
Wahrend so die Pflanzengcographie im Allgemeinen bis in dieneueste Zeit eine immer größere Ausbildung erhielt, wurde auch
>) 8c/t»uur, 8pecimen Aeogrspliiue pii^sicne comparativ»«.
Havniae 1829. (4.). Mit 3 lithogr. Taf. — Luropa; en plixsislc-xeoxrapbisk slcilgring. Ibiä. 1833. (8.). Mit einem Atlas. Deut-sche Uebersctzung: Europa; ein Naturgemälde. Kiel 1833. (8.).
2) Ltlliid. pliil. fouru. ol Science. XVI. p. 311.
») I. A. Wilbrand und F. A. Ritgen, Gemälde der organischenNatur in ihrer Verbreitung auf der Erde. Gießen 1822 . (Groß-Landkarten-Fvrmat). Mit einem begleitenden Texte. (8.).
H Nein. äu mus. ll'kist. nat. 2?. XIV. (1827).