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c. Grgan'rsche VeimenMiigen. Die Moorhahle ist ein wesentlicher undUnmittelbarer Theil mancher Torfarten selbst.
Die Hohkohl- rührt von Waldbränden her, die entweder durch denoder durch Menschen verursacht seyn mogten. Sie ist in sehr vielenTorfmooren und bald in allen Theilen derselben, bald aber auch nur"nf kleine Stellen beschränkt wahrgenommen worden. Als ein ganz zu-Mliges Vorkomme» bedarf sie keiner weiteren Betrachtung.
.. Erdiger Nctinasphalt oder Netimt ist in einigen Torfmooren, nament-'ch in der Gegend von Osnabrück u. a. O. (von Hausmann, Kefer-». s. w.) gefunden worden. Er ist noch von Pflanzen-Fasern unddurchzogen. Häufiger ist er in der Braunkohle und zuweilen^ b in die jünger« Schwarzkohlen-Lagen des Keuxers (bei Basel) hinunter^vbachtot worden. Der von Nietleben bei Halle sitzt in Stämmen vonAykii Göpp. und noch einer zweiten Konifere. Seine Analyse vonfucholz folgt, um sie nicht von andern Zerlegungen zu trennen, in' v nach.
Über den Fichtelit oder Scheercrit, der sich wie es scheint häufiger in Tvrf-^ 'n Braunkohlen-Lagern findet, müssen wir gleichwohl auf diese letzten' *83, D) verweisen, indem wir seine Betrachtung nicht von der ein!-daß ^'"^"dten Substanzen trennen wollen. Hier nur die Bemerkung,Fick/^ e ' n wenig verändertes Harz der Kiefer (Pinus sylvestris) undjr e . (!*■ picea) ist, auf deren Rinde er in dem trocknen Torfmoore voniu * st Malern (als Fichtelit), wie von Göppert in den Torfmooren^vrn ^ gefunden worden ist ') und daher mit den nachfolgenden, vonh^bammer aufgestellten Verbindungen, die vielleicht aus gleichen^Arte» stammen, noch näher zu vergleichen ist.
Kwischenzellengängen, Lücken und Spalten der mächtigenund Wurzeln alter Tannenwälder, welche jetzt noch in DänischenEiner 6e * Holtegaard stecken, fand Steenstrup kürzlich Krystallesie ^üanz, welche dem Utznacher Scheererit so ähnlich sind, daß man
dyexh ^" 3 s damit verwechselte. ForchhamMer^) fand, daß sie sichgeye^^Ehenden Weingeist in zwei Stoffe trennen ließen, welche zusammen-MtzßEe^" die Zusammensetzung des Terpenthinöls (S. 24z, 372) geben* ® 1 ' nennt den einen seiner leichten Schmelzbarkeit wegen ®*-l>!ii)U 9t ’. en andern wegen seiner Krystallisation in dünnen Blätternbrgxr Vn ' Ehne jedoch der ganzen Substanz einen Namen zu geben?ffyinjj,. /arblos, krystallisirt in großen hemiprismatischen Krystallen,^Uiperg^ ©., wiegt 1,008 bei no -25 C., schwimmt aber bei höhererÄther u *. bent Wasser, löst sich nicht in diesem, aber leicht in
870 g E«jg j„ Alkohol. Das Phylloretin ist farblos, schmilzt bei 86°—Äthex ' .^^uilisirt in biegsamen Blättern, löst sich in Wasser, leicht in^^^ker als voriges in Alkohol. , Die Zusammensetzung beider,
*) b'rdm 1841 ' 848 -
"""'s Journal 1840 , XX, 459 ff.; - Jahrb. 1848 , 216,
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