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^kern der Nordsee sogen. Knick , der älteste vom Meere abgesetzte Marsch«°°de», welcher gewöhnlich über dem schwarzen Sumpf-Torf oder Darg(worin keine vegetabilischen Reste kenntlich sind), vielen Eisen-Vitriolschält. Auch Lankesters Beobachtung findet hier Beachtung, daß denSchwefel-Quellen von Askern und Harrowgate in Dorkshire einigeKonferven«^ten, wobei 6. nivea Dulwvn, eigenthümlich sind, welche sich außer«^dentlich rasch entwickeln, schon nach wenigen Stunden zum Vorschein°n,men, und sich überall den Wänden der Wasserbehälter ansetzen ').
nach dem zuvor Erwähnten Schwefel und kohlige Theile eine besondre^"wandtschaft zu einander haben, so erklärt sich seine vorzugsweise Ab-pKng und Zurückhaltung in Torfmooren. Und ganz eben so verhält esp mit dem Eisen. Wie unscheinbar nun auch diese Wege seyn mögen,0 bleiben sie doch nur allein zur Erklärung übrig. Ke ferst ein hatWtt2 ) durch Sammlung zerstreuter Angaben zu zeigen sich bemüht, wiekrbreitet und häufig Eis-n-Ki-s und Eis-»-Vitriol in den Torfmoorenfind. In Oberschlesten sind die Moore von Kamnig und^hendorf zwischen Münsterberg und Neiße so reich an Eisenkies undDitriol, daß sich durch Verwitterung des ersten seit langer Zeit zwei^ 'kriolhfitten zu Kamnig und Schmelzendorf unterhalten, welche an 8vvou Vitriol jährlich liefern; auch die Torflager zu Kreutzburg, Malapane^ ° in den Stvberauer Forsten find sehr reich an Wasserkies. (Nach v.
^bnhausen und Karsten entstünde das Vitriol durch natürliche Ver«^ tei 'uncj der im Torf enthaltenen Wasserkiese.) Zu Schwarzenbruch beide^^. im Rheinischen Schiefergebirge ist ebenfalls ein Torf-Lager, worint, C^n-Vitriol reichlich und vollkommen ausgebildet vorkommt, jedochth dieSchwefelkkes-BildungörtlichihrenAnfang genommen«n d ^^lbe unterhält ebenfalls eine Vitriol-tzütte. — Die Torfbrücherbieg ^be bei Tvrgau, worin man keine oder nur höchst wenig Schwefel-iu ® tt i e ® en !Hbt, enthalten so viel Eisen-Vitriol, daß die Alaun-Hütten°/lch>vig und Trossin bei Neuseegenthal jährlich 2000 Zentner Vitriolb""ten"). Um Helmstädt find zu Varmke u. a. ebenfalls Vitriol-öfters durch Raseneisenstein von dem Sande darunter. b' in denen mau zuweilen einzelne Pflanzen-Fasern und StengelbtstL? Schwefelkies verwandelt sieht; aber die Hütte bei Helmstädtbei fw, nur den fertigen Vitriol auszuziehen. Die Torf-Lager von Dölaubstlt) j * enthalten Blättchen glänzenden Schwefelkieses, die sich in der Luft^ger» — In Verbindung mit oder in der Nähe von sehr vielen Torf-^ehlen man auch Älaun-Lager, Schichten von Alaunerde, welche^bvs ''^.^wefel-, Thon-und Kiescl-Erde, Eisenoxyd, Eisen-Vitriol,o ffe ' ^lk und Kali enthalten und einen Theil dieser Bestandtheilehabe», < ,kch Auslaugung oder Zersetzung vegetabilischer Stoffe erlangtWell »er a. a. O.; — und später bei Braunkohle). — Nicht
3 ) Weu»*^' 62 l.
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Jahrb. 1833 , 250.
2 ) a. a. O. S. 4o ff.
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