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2 (1843) Organisches Leben : Ergebnisse hauptsächlich aus der lebenden Welt über Entwickelung, Verbreitung und Untergang der früheren Bevölkerungen der Erde / von Heinrich G. Bronn
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c J f M6ett'®pcjieä das mit Braunkohle und Sandstein wechselnde Lager von^ufusvrien-Mehl zu Kliecken bei Dessau bilden. Diese Verhältnisse, so.** die mächtige Überdeckung mit Erde unter Berlin selbst deuten aufhöheres Alter dieses Lagers hin, dessen noch lebende Individuen dannin beständiger Fortpflanzung der Art begriffen wären, wennihnen nicht ein vielleicht mehr als tausendjähriges Alter zuschreibenwie Ehrenberg selbst bei den Korallen-Thieren des rothen Meers^ thun geneigt ist. Auch sind die vielen sehr zackigen und strahligen^.ksel-Nadeln bemerkenswerth, wie sie bei Seeschwämmen häufig, aber^üßwaffer-Schwämmen und in den um Berlin lebenden Arten nicht<1 eh« men Derzu den Schlamm-Bädern der Luisenstraße dienende SchlammSof rt ofccnfslslö diesem Jnfusorien-Lager an und hat seines Gleichen bei^ >n Schweden. Die Absätze des Berliner Gesundbrunnens aber,^ Quelle eine sehr beständige Temperatur zeigt und daher nicht ganz^Mchijchen Ursprungs seyn kann, enthalten wieder nur die gewöhnlichen,Ut Ejsen-haltigen Arten, welche um Berlin lebend bekannt sind.

Roct> k® en &e, thätige Torfmoor von Franzensbad bei Eger lieferttzxj.l Ulliardi'ö Beschreibung uns schon ein freilich noch etwas dunkelesvon der Aussonderung und Zusammenhäufung der leeren Jnfusorien-"icht t "^t'ch die aussondernde und reinigende Ursache allerdingsoft estimmt genug in die Augen springt. Der Boden ist mithin einN,eg^""tondes Moor von deutlich vegetabiler Entstehung und Zuiam-kah, ^ng, das auf Sand über undurchlaffendem Thone ruht und theilsder^.h^'ls mit kärglichen Pflanzen bedeckt ist. Auf trockneren StellenNNH j ^äche sieht man weithin mit Gräsern bewachsene, sanft ansteigendeUrsxx^ Mitte wieder vertiefte Hügelchen von VHohe, über deren«bhxht"? "icht ganz im Klaren ist. Wenn man diese Grashügel leichthager,erscheint ""^er etwas Eisenbydrat? ein 6^8" dickes Kieselguhr-Die^.^ches wieder auf Moorgrund ruht und die Hügel oft rings überragt,sanft nny 'st bräunlichweiß ins Blaßperlgraue ziehend, matt, zcrreiblich,Zähnen k nw ^ et anzusühlen, etwas an der Zunge hängend, zwischen deno,vzz ^ Löschend, nach Klaproth aus 0,720 Kieselerde, 0.02s Alaunerde,'^*1)1) und 0,210 Wasser zusammengesetzt, theils in Schichten^Hollen ^ ertI durchzogen, theils in Schichten mit häufigen zarten Pflanzen-

sehr

dann von'^^' ^ie besteht aus Panzern hauptsächlich von Nav. viridisWi°n etna B'bba, N. fulva, N. librile, N. striatula, N. viridula, Gom-bv E unot j l,ncatu m und G. clavatum, welche noch lebend vorkommen, und^ a H>oneH ; V^ ra u * a * a 5 Cocconema cymbiforme, Cocconeis clypeus? Ulld

stellest ,s a,)s > die lebend noch nicht bekannt sind. Hatten die feuchter»° a ge den A?V hem Rasen die Infusorien mehr angelockt? hat ihre höhere^ Nicke pfP&ärflle» eine raschere Zerstörung des Organischen erlaubt?

wirkt, selten die ganze Lage rein, weiß, äußerst fein und

e $ Mächtige,, ^""on in der sogen. Soos bei Rohr ist am untern Endeeine ungeheure Anhäufung von Kieselpanzern:

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