Geschichte vieles Buches.
Seit früher Jugend habe ich es mir zum Gesetz gemacht, allesNeue, was auf dem Felde der geographischen Wissenschaften bekanntwird, zu cxccrpiren, und diese Excerpte in bestimmten Fächern meinerCollcctanecn gehörigen Orts einzuschalten. Aus dieser, auf deneigenen Unterricht berechneten, Gewohnheit sind nach und nach geo-graphische Hefte entstanden, deren Ausarbeitung wünschenswerth schien,als mir im Jahre 1827 durch eine amtliche Mittheilung der ober-sten Unterrichts-Behörde meines Vaterlandes die Aussicht eröffnetwurde, sie ,,bei einer sich darbietenden schicklichen Gelegenheit" auchfür weitere Zwecke bcnützcn zu können.
Damals beschränkte ich mich auf die Landeskunde von Eüropaund die physikalische Erdbeschreibung, nach allen ihren Fächern.Mein verstorbener Frcünd Friedrich Hoffmann, welcher zu jener Zeitan der Universität Halle thätig war, hatte über den zuletzt ange-führten Gegenstand ebenfalls Hefte behufs seiner Vorlesungen ent-worfen; wir theilten uns unsere Handschriften gegenseitig mit undordneten, veränderten, modelten an denselben, je nachdem der einees besser hatte, als der andere.
Gleichzeitig fing ich den Entwurf einer Karten-Sammlung an,welche zur Erlaüterung der physikalischen Geographie dienen sollte.Während nun jene Hefte, weil eine „schickliche Gelegenheit" zuihrer öffentlichen Benützung nicht zu meiner Kenntniß kam, aufihren ursprünglichen Zweck beschränkt blieben, schritt das Kartenwerk