IV
in der Art vor, daß ich, im Einverständniß mit meinen FrcündenAdolf Stieler (der nun auch schon im Herrn entschlafen ist) undWilhelm Perlhcs im Jahre 1829 an die speciellere Vorbereitunggehen und einige Blätter so weit ausführen konnte, daß ihrerÜberlieferung an den Kupferstecher kein Hinderniß mehr im Wegestand.
Die Betrachtung indessen, die schon im Jahre 1825 begonneneAusarbeitung meines asiatischen Kartenwerkes nicht länger zu unter-brechen, gab Veranlassung, diesem meine Thätigkeit zunächst zuzu-wenden, und den physikalischen Atlas einstweilen ruhen zu lassen.
Im Jahre 1832 schrieb mir Hr. Carl Hoffmann, daß, imFall die Verhältnisse zu meinen bisherigen Verlegern es mir er-laubten, auch in anderm Verlage etwas erscheinen zu lassen, er gernbereit sei, den Druck einer meiner künftigen Schriften zu übernehmen.Da die Verhältnisse, in welchen ich zu den Herren Will). Perthcsin Gotha und G. Reimer in Berlin, den chrenwerthen Verlegernmeiner frühern und noch fortlaufenden Arbeiten, stehe, auf gegensei-tige Anhänglichkeit und Freundschaft sich stützen, welche eine langeReihe von Jahren lebhafter Geschäftsverbindung erprobt hat, sokonnte ich, unbeschadet der letzter», dem gütigen Anerbieten des Hrn.Carl Hoffmann Genüge leisten.
Doch bot sich erst drei Jahre später, nämlich im Oktober 1835,die Gelegenheit dar, von demselben Gebrauch zu machen. AusGründen, denen Erörterung hier zu weit führen würde, sah sich aberHerr Carl Hoffmann in der Nothwendigkeit, meinen Vorschlag (wel-cher sich auf ein periodisches Werk bezog) abzulehnen. Damitverband er ober die Aufforderung: eine physikalisch-politische Geo-graphie für seinen Verlag zu schreiben, ,,ein Werk, welches jedemGebildeten alle Belehrung im Fache der Erdbeschreibung böte, unddem Lehrer zum festen Anhaltspunkte dienen könne, bei dessen Ab-fassung jedoch von manchen neüern Ideen möglichst zu abstrahiren seindürfte, da die große Masse der Consumenten, der Kaufmann und