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Erster Band.
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auf eine merkliche Weise berührt werden; als da sind: die Temperatur,die Feuchtigkeit, die Veränderungen des barometrischen Drucks, der ru-hige Zustand der Luft, oder die Wirkungen ungleichnamiger Winde, dieLadung, d. i. die Quantität elektrischer Tension, die Reinheit der Atmo-sphäre oder ihre Beimengung mit mehr oder minder ungesunden Gas-Ausströmungen, endlich den Grad gewöhnlicher Durchsichtigkeit, jene Rein-heit des Himmels, so wichtig durch den Einfluß, den sie nicht allein ausdie Strahlung des Bodens, auf die Entwickelung der organischen Gewebeder Pflanzen und die Zeitigung der Früchte, sondern auch durch die Ge-sammtheit der moralischen Eindrücke, welche der Mensch in den verschie-denen Zonen empfindet, ausübt. Da wir die Lage eines Ortes in Bezie-hung auf den Äquator nach der Latitudo bestimmen, so ist der Gebrauchder Eintheilung der Erde in Klimata gering und kann nur zu einerÜbersicht der Lichtvertheiluug auf der Erde dienen, deren Maximnm undMinimum auf der nördlichen Halbkugel im Sommer durch die längsteTag- und im Winter durch die längste Nacht-Dauer gegeben ist. Nunnimmt, wie wir oben gesehen haben, vom Äquator bis zum Polarkreiseder längste Tag von 12 bis 24 Stunden zu, daher giebt es in diesemZwischenraume 12 . 2 — 24 Klimata. Da aber jenseits des Polarkreisesdie Zunahme des längsten Tages so schnell erfolgt, daß die Differenzeiner halben Stunde ein unmerklich kleines Klima geben würde, so machtman von da an die Zunahme des längsten Tages von einem Monat zurGränze eines Klima ^ und zählt demgemäß bis zum Polarkreise 24 Halb-stündige und darüber hinaus 6 Monatliche, überhaupt 30 Klimata. Dieunten folgende Tafel enthält eine Übersicht davon; die jedem Klima kor-respondirende Latitudo ist, der bequemern Übersicht wegen, mit dem Oktder alten Welt bezeichnet, der unter ihr, oder doch in der Nähe ihresParallels liegt.