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Erster Band.
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bevorwortet er mit nachstehender Angabe der Gesetze, oder vielmehr derallgemeinsten Verhältnisse, welche dieses Phänomen darbietet; wir lassenden gelehrten Verfasser selbst reden, indem wir uns zur wörtlichen Be-nutzung seiner Schriften einer wohlwollenden speciellen Erlaubniß zu er-freuen haben.

1. Die stündlichen Schwankungen des Barometers lassen sich inallen Gegenden der Erde wahrnehmen, in der heißen Zone wie in dengemäßigten und kalten Erdstrichen, an der Oberstäche des Meeres wie inHöhen über derselben, die 12 ÜV 0 Par. Fuß und mehr betragen. DieseSchwankungen sind periodisch und bestehen überall aus zwei auf- undniederfteigenden Bewegungen. Die beiden atmosphärischen Ebben undFluthen sind meistens nicht von gleicher Dauer. Vergleicht man Resul-tate von ungleicher Genauigkeit, welche dreißig Beobachter zwischen dem25° südlicher und dem 55" nördlicher Lat. erhalten haben, so findet manfür die Zeiten der höchsten und niedrigsten Stände Abweichungen von2 Stunden; schließt man blos fünf Resultate aus, so fällt das Maximumdes Morgens zwischen 8'/^- und 10-/^, das Minimum des Nachmittagszwischen 35 und 55; das Maximum des Abends zwischen 9 ^ und 115,das Minimum nach Mitternacht zwischen 35 und 55. Die Gränzen die-ser Abweichungen werden sich wahrscheinlich bedeütend nähern, wenn manfür die verschiedenen Zonen eine größere Anzahl Beobachtungen von glei-cher Genauigkeit besitzen wird. Einstweilen kann mau als Typus derhöchsten und niedrigsten Barometerstände folgende Werthe annehmen:

In der heißen Zone

-j- 21'/^; — 16^; -ft 10'/-5; — 3-/-5;

In der gemäßigten Zone-ft 20'/-6; - 3-/25; -st 9'/^; - 175;

die Zeit auf astronomische Weise, vom Mittag aus, gerechnet.

2. In der gemäßigten Zone stehen die Epochen des .höchsten Stan-des am Morgen und des tiefsten Standes am Abend der Kulminationder Sonne um 1 oder 2 Stunden im Winter näher als im Sommer;aber der Typus des Sommers gleicht demjenigen, welchen man innerhalbder Wendekreise bemerkt, mehr. Es fehlt besonders an Beobachtungendes Minimums, welches nach Mitternacht Statt findet, und es ist zuwünschen, daß man den Einfluß untersuche, welchen die veränderliche Zeitdes Sonnen-Aufgangs auf die Stunde des Morgen-Minimums ausübt.

3. In der heißen Zone sind die Gränz-Stunden, d. h. die Augen-blicke, wo die Oscillationen das Maximum und Minimum erreichen, an