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Werth der atmosphärischen Ebbe und Fluth, so wird jene Interpolationnm so sicherer vorgenommen werden können. So verfuhr A. von Hum-boldt bei seinen Höhenmefsungen in der Neuen Welt, nachdem er die obenmitgetheilten Normen für die heiße Zone gefunden hatte. Für die Zonedes nördlichen Deütschlands ergeben sich folgende nähere Werthe: Nenntman wie zuvor den mittlern Barometerstand des ganzen Tages ^ 1»,den veränderlichen — 1r', und zählt die Stunden nach astronomischer Weisevom Mittag — 0^ an gerechnet, so ist für:
Prag, Lat. 50" 5' N., nach vierjährigen Beobachtungen von Hallaschka
I? um 20 ^ — ü st- v,io Lin. !! um 3^ —1t — o,,t Lin.
0^ II st- 0,0t ,, 10'- Ir st- 0,05 ,,
Dresden, Lat. 51" 3' N., nach siebenjährigen Beobachtungen von Lohrmann
Ist um 18^ — Ii st- o,o» Lin.
21'- ^ 1i -s- 0,.4
0^ — Ii st- 0,os
UM 3^ — Ii — 0,15 Lin.6^ — Ii — 0„29L ^ ss st- 0,05
,,
Für Berlin, Lat. 52" 31', ergeben sich nach einer vierzehnjährigen Beob-achtungsreihe von Mädler und mir, für Prenzlau, Lat. 53° 17', nachdreijährigen Beobachtungen von Meinicke, und für Stralsund, Lat. 54°19', nach einer sechs Jahre umfassenden Beobachtungsreihe von Nizze,die folgenden Werthe für den veränderlichen Barometerstand in Pariser Lin.:
Ort.
Ii' - K st- um
20/-
0L
2^
6ä
Ivä
Berlin . .
st- 0,gi
— 0,05
— 0,12
st- 0,i»
— 0,02
Prenzlau .
0,06
st- 0,05
— 0,o»
— 0,05
st- 0,o»
Stralsund
v,oo
st- 0,05
— 0,05
— 0,oi
"I" 0,04
Man sieht aus dieser Tafel, daß die stündlichen Veränderungen desBarometerstandes in der Zone zwischen Lat. 52'// und 54'// keineswegesgleichförmig zu erfolgen scheinen, wenn man nicht geneigt sein will, diesich darbietenden Anomalien dem Umstände zuzuschreiben, daß die Resul-tate aus Beobachtungen ungleichnamiger Jahre hergeleitet worden sind.