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Schreitet man gegen Westen nach Eüropa hin, so erhebt sich die Jsotherm-Kurve; und im Innern der Länder, beim gewölbten Scheitel, ist die Zu-nahme noch sehr groß, aber wenig verlängert, d. h. von vier auf einan-der folgenden Monaten haben nur zwei einen Unterschied von 7°: manfindet 5",.,; 7°,»; 2°,z. Noch weiter gegen Westen, nach den Küsten bin,werden die Differenzen klein und gleich: 2°,»; 3°,s', 3°,,. Setzt man über ^
den Atlantischen Ocean, so nähert man sich dem westlichen hohlen Gipfel derJsotherm-Kurve von 12°. Die Zunahme der Frühlingswärme zeigt sichauf's Neüe fast eben so groß und verlängert als am Asiatischen hohlen ^Scheitel; man findet für den Unterschied der vier Monate: 5 °,«; 7 °„; 6 °,«.
In der Kurve der Jahreswärme bezeichnen Frühling und Herbst die Durch-gänge des Minimum und Mapimum. Die Zunahme ist natürlicher Weiselangsamer bei den Scheiteln als in den zwischenliegenden Theilen derKurve. In diesen ist sie um so größer und dauernder, je mehr die aüßer-sten Ordinaten der Kurve von einander abweichen. Die herbstliche Ab-nahme der Temperatur erfolgt nicht so rasch als ihre Zunahme im Früh-ling, weil die Oberfläche der Erde sich das Maximum der Wärme späteraneignet als die Atmosphäre, und weil, trotz der Reinheit der Luft, welcheim Herbst vorwaltet, die Erde, durch den Effekt der Strahlung, die ein-gesvgene Wärme nur langsam verliert. Die folgende Tabelle beweist,- wieregelmäßig diese Gesetze sind.
Latitudo.
Ort.
März.
April.
Mai.
Juni.
Temperatur-unterschiededer vierMonate.
Mittlere
Jahres-
Wärme.
Iste Gruppe. Konkave Scheitel in Amerika.
31°
28^
Natschez .
ch 14°,»
-j- 19°,o
-ff 22 °,e
-I- 26°,»
4°,s 4°,°
-si 18°,^
37
48
Williams-
bürg . .
8,o
16,2
19,2
25,»
8,2 3,0 6,2
13,5
39
0
Cincinnati
6,s
14,i
16,2
21.«
7,5 2,0 5,»
12,1
39
56
Philadelphia
6,7
12,o
16,7
22,»
5,3 4,7 5,7
11, s
40
40
New-Pork
3,7
9,s
18,s
26,z
5,3 9,z 8,o
I2,i
42
25
Cambridge
l,r
7,5
13,8
21,2
6,i 6,z 7,4
10,2
48
47
Quebeck. .
— 5,o
4,2
12,e
17,7
9,2 8,» 5,1
5,5
57
0
Rain . . .
— 14,o
2,5
2,3
6,3
11,S 5,A 4,5
' 3,6