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Erster Band.
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ein thätiger Vulkan ist, eignet ihn vielleicht wenig zur Bestimmung derGränze des ewigen Schnee's; allein da die vulkanische Thätigkeit voneiner sehr beschränkten Beschaffenheit und auf den Auswurf von Wolkenwässrigen Dampfes beschrankt ist, zu denen mit großen Zwischenraümenvielleicht Aschen-Auswürfe kommen: so kann man nicht annehmen, daßdiese Thätigkeit einen bedeutenden Einfluß auf die Modifikation der Tem-peratur der Oberfläche des Kegels ausübe, wozu noch kommt, daß auf denbenachbarten Bergen Pichu-Pichu und Chacani die Schneelinie in dersel-ben Höhe als auf dem Vulkan ist, und unter denselben atmosphärischenVerhältnissen verschwindet. Wir können indeß, sagt Pentland, 2690 ^ alsuntere Gränze des ewigen Schnee's auf diesem Berge und in der erstenHälfte des Sommers (Oktober und November) annehmen. Am BergeJnkocayo waren die niedrigsten Schneeflecken, und zwar die, welche inden Schluchten lagen, 203^ höher als der Paß von Los Altos de Toledo,oder in einer Höhe von 2635^ über dem Meere, während die große MasseSchnee, die den Gipfel einhüllt, 39^ höher lag. Dies war in der Mittedes Oktobers, und folglich am Schluß des Frühlings. Am erloschenenVulkan Chipicani lag der tiefste Schnee, am Schluß des Sommers,2650r hoch über dem Meere. Am Jllimani, nächst dem Nevado de So-rata (3785^) der höchste Berg in Amerika (3949^), fand Pentland seinenStandpunkt, der dicht am niedrigsten Schneefleck war, 2638 ^ über demMeere. Der Nevado de Tres Cruces erhebt sich in kurzer Entfernung

von der nördlichen Basis des Jllimani, und ist von diesem nur durch

ein tiefes Thal geschieden. Hier erreichte der Reisende die untere Gränzedes ewigen Schnee's bei 2673^. Nekapitulirt man die vorstehenden Beob-achtungen, so erhält man die Schneelinie

Auf dem Nevado von Jnkocayo, Lat. 15° 58' S. 2635 ^

Vulkan von Arequipa, Lat. 16° 2V' . . 269V

Nevado von Tres Cruces, Lat. 16° 30' 2673Nevado von Jllimani, Lat. 16° 42' . . 2638Nevado von Chipicani, Lat. 17° 48' . . 2650

und ihre mittlere Höhe über dem Meere . . 2657,2wofür in der obigen Tabelle die runde Zahl 2660^ gesetzt worden ist.Zur Bestätigung der wichtigen Thatsache, daß die untere Gränze des ewi-gen Schnee's in Bolivia viel höher ist als in der Verlängerung der An-deskette unter gleicher Latitudo auf der nördlichen Halbkugel, in Mejiko,und selbst unter dem Äquator, führt Pentland einige Punkte an, diehöchsten, welche er zu besuchen Gelegenheit hatte, wo nicht ein Fleckchen