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ganzen Jahre bedeutend ab, die der Sommer-Regentage aber bedeu-tend zu.
Was endlich die numerischen Werthe der Negenverhältnisse in Skan-dinavien betrifft, so ergeben sich dieselben nach Kämtz's speciellen Nach-weisungen im Auözuge folgender Maßen:
Regen-Menge in Skandinavien.
Ort.
Jährliche
Regen-
Menge.
Prozente des jährlichen Quantums im
Winter.
Frühling.
Sommer.
Herbst.
Bergen .
83" 02'",„
26,s
17,g
21,o
34,s
Kopenhagen.
17 03,g
19,1
is,»
37,7
27,g
Lund . .
18 01,3
18,0
16,g
33,i,
32,i
Stockholm.
19 02,2
14,s
13,z
38,o
33,g
llpsala'.
16 07,g
17,»
21,o
32,g
28,8
In Beziehung auf Bergen sagt Kämtz: — Wenige Orte zwischenden Wendekreisen zeigen eine so ungeheure Regenmenge als dieser näheram Polarkreis gelegene Punkt. So groß scheint die Regenmenge an derganzen Norwegischen Küste zu sein. Die Sonne zeigt sich auf den In-seln in der Nähe von Hammerfest nur als eine Seltenheit, im Sommerkann man sich kaum einiger heitern Tage erfreuen. Gar häufig treibtder Nordwest-Wind in wenig Augenblicken dicke Wolken aus dem Meereüber das Land; Ströme von Regen stürzen daraus hervor, und die Wol-ken ziehen Tage lang über den Boden hin. Das skandinavische Gebirgverhindert, besonders im Winter, das Vordringen der Dämpfe ins In-nere des Landes, daher, wie bereits oben erwähnt wurde, an der Küstereichliche, im Innern schwache Niederschlüge, dort Winter-, hier Sommer-regen. — Wir kommen endlich zu einer besondern Gruppe in dem eüro-päischen System der Niederschlüge, und diese besteht aus i
4) Dem südöstlichen Frankreich und Italien. Der heiße Luftstrom derSahara, heißt es bei Kämtz, verhindert zur Zeit seiner größten Lebhaftigkeit4m Sommer die Kondensation der Dämpfe, und daher fehlen dann die Regenfast ganz. Steigen wir das Thal der Rhone aufwärts, so wird der Ein-fluß des Windes durch die Unebenheiten des Bodens geschwächt, und dieSommerregen nehmen zu. Folgendes ist ein Auszug aus den Beobach-tungen, auf welche Kämtz das genannte Resultat stützt: