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mein Monsune (DIon 80 kM 8 im Englischen, Mcni88on8 im Französischen),ein Wort, welches eine Verstümmelung des Arabischen oder MalaiischenWortes „Musim," »Mussin," oder des Persischen „Mouzum" sein soll,beides »Jahreszeit" bedeutend. Veränderliche Winde endlich sind diejeni-gen, welche keinen bestimmten Perioden oder einer Gleichförmigkeit unter-worfen'sind, obwol sich auch bei ihren mittlern Verhältnissen, selbst aufdem Lande, wie die neuern Untersuchungen gezeigt haben, eine gewisseBeständigkeit zeigt. Hören wir, was Horsburgh über die beiden erstenKlassen sagt:
Die Passatwinde scheinen durch die Notation der Erde, demnächstaber durch den Einfluß, welchen die Sonne auf die Verdünnung der At-mosphäre innerhalb der Wendekreise ausübt, hervorgebracht zu werden.Die kalte, dichte Luft an den Polen bewegt sich längs der Erdoberfläche,um die Stelle der heißen, dünnen Luft am Äquator einzunehmen; alleindie Drehung der Erde um ihre Achse, und die von den Polen nach demÄquator allmälig wachsende Geschwindigkeit dieser Bewegung an ihrerOberfläche nöthigt diese Polar-Luftströme, auf ihrem Wege nach demÄquator von ihren Meridianen abzuschweifen, und endlich eine Richtungvon Ost nach West anzunehmen. In Folge der Rotation der Erde istdie scheinbare tägliche Bewegung der Sonne von Ost nach West gerichtet,mithin müssen sich die Punkte größter Verdünnung in derselben Richtungbewegen, indem die Atmosphäre in einer fortlaufenden Aufeinanderfolgeunter jedem Theil des scheinbaren Sonnenlaufes über die Erde bedeütenderwärmt wird. Da demnach die Stellen größter Verdünnung dem schein-baren Sonnenlauf von Ost nach West folgen, so muß die dichtere Luftsich nach ihnen hin bewegen und so einen beständigen Ostwind auf demvom Lande entfernten Ocean zwischen den Wendekreisen verursachen. Sowird durch die dichtere Luft, welche von den Polar-Negionen in nördlicherund südlicher Richtung nach dem Äquator strömt und sich späterhin gegendie Punkte größter Verdünnung mehr westwärts wendet, ein Nordostwindauf der nördlichen, und ein Südostwind auf der südlichen Seite desÄquators hervorgebracht. Die Passatwinde neigen sich in ihrer Richtungund ihren Gränzen nach der Sonne hin oder nach der Stelle der größtenLuftverdüununq; das heißt, wenn die Sonne in der Nähe des Krebs-wendekreises ist oder von ihm zurückkehrt und die nördliche Hemisphärebedeütend erwärmt hat, so neigt sich der Südost-Passat mehr vom Ost-punkte ab, als in der entgegengesetzten Jahreszeit, und bläst mit Kraftgegen den Ort der größten Verdünnung, und seine nördliche Gränze er-reicht fast den Äquator und geht an einigen Stellen sogar über ihn