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brennender und kühler Stöße. Bei den ersteren findet zuweilen eine Ver-doppelung der Hitze und Heftigkeit Statt. Der Unterschied der heißenund kalten Stöße ist nach den Beobachtungen von Resdiwesky 9 ° bis19". Der beträchtlichste Grad der heißen ist 78°,z gewesen, während diegewöhnliche Temperatur der Luft in der Sonne damals beständig zwischen53 ",7 und 58°,, war. Der Reisende glaubt bemerkt zu haben, daß, wenndieser Wind weht, in der Atmosphäre sich eine gelbliche Farbe verbreitet,die ins Bleifarbige übergeht, und daß die Sonne in seinen heftigsten Pe-rioden duukelrvth wird. Dieser Wind hat einen faulen und schweflichenGeruch, er ist dick und schwer; und, wenn er an Hitze zunimmt, wirdman davon fast erstickt. Er schien mir, erzählt der Reisende, aus dreiMischungen zusammen gesetzt; l) aus dem Winde selbst; 2) aus einemerhöhten Wärmestoff; und 3) aus einem schweren und faulen Gas. Erverursacht eine ziemlich starke Ausdünstung, welche zum Theil durch dieBeängstigung, welche man empfindet, und durch die Schwierigkeit, mitwelcher man ihn wegen seiner Fäule athmet, erregt wird. Dieser Schweißerschien mir dichter und klebriger als der natürliche, der Wind selbst setzteine fette Flüssigkeit ab. Um seine Beschaffenheit und Wirkungen nochbesser zu untersuchen, öffnete ich den Mund, um ihn einzuathmeu; meinGaumen und meine Kehle waren augenblicklich ausgetrocknet; er bringtdie nämliche Wirkung, aber langsamer hervor, wenn man ihn durch dieNase einzieht. Um sich davor zu bewahren, und das Athmen ferner zuerhalten, verhüllt man sich das Gesicht mit dem Kefieh, einem Tuche,welches die Araber auf dem Kopfe tragen. Alsdann verliert er, indemer durch dies Gewebe geht, einen Theil seiner Wirkung und seines schäd-lichen Grundstoffs. Außerdem unterhält der Athem die Feüchtigkeit derLuft, und erleichtert eben dadurch das Athmen, und verhindert, daß diesebrennende Lust nicht plötzlich in den Mund und in die Lunge sich ein-drängt. Deshalb haben die Araber die Gewohnheit, so groß auch immerdie Hitze sein mag, den ganzen Leib und auch den Kopf in ihren Mechlah(Mantel) zu hüllen, wenn sie schlafen wollen. Der Samieli setzt dasBlut durch die Verdünnung, welche er verursacht, in eine ziemlich starkeBewegung, welche bald Schwäche herbeiführt. Im Allgemeinen bringter zwei auffallende Wirkungen auf den Menschen hervor: er trifft ihnentweder auf eine tödtliche Weise, oder er verursacht jene außerordentlicheSchwäche. Im erstem Falle kommt manchmal die Natur dem Menschendurch ein Blutharnen zu Hülfe, welches ihm Erleichterung verschafft undihn rettet. Der Leichnam des Getödteten bietet einen besondern bemer-kenswerthen Umstand dar: nach Verlauf einiger Tage und selbst einiger
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