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Morgen am östlichen, mit sehr starken Regenschauern; Wind sehr frischund selbst böig. Am 24. Sept., als die Prinzeß Louise die Inselkette derMarianen passtrt hatte, heißt es in dem von dem Obersteüermann Rod-bertus geführten Schiffs-Journal: — »Gegen 8^ Ab. erhielten wir eineso heftige Bö, daß wir gezwungen waren, eiligst alle Segel zu giefen;nachdem die Bö vorüber war, nahmen wir zwei Reefe des Marssegelsein; der Wind stürmte frisch und nahm gegen Mitternacht noch mehr zu,die Wellen gingen sehr hoch. Gegen Morgen ließen die Böen etwas nach.Weil in dieser Jahreszeit ein Tei-fun zu befürchten stand, so wurden dieBramsteegen und Rahen an Deck genommen, damit wir nicht ganz un-vorbereitet wären. Wie wir nachher in Canton erfuhren, hatte an ebendiesen Tagen ein heftiger Ter-fun in der Chinesischen See gewüthet." —Die Lage des Schiffes um 8-- Ab. war ungefähr Lat. 16'/»° N., Long.216'// W. Die Richtung des Windes war während dieser heftigen Böennoch immer die des Passats; aber am folgenden Tage wurde seine west-liche Gränze erreicht in Long. 22ü° W., d. i. ungefähr 18" östlich vonden Philippinen. Der Südwest-Monsun trat ein, zuerst schwach, dannaber mit großer Stärke in Sturm übergehend. Vier Tage lang machtedie Prinzeß Louise, unter großen Anstrengungen der Mannschaft, nurgeringe Fortschritte; dann, als der Monsun von seinem stürmischen Ka-rakter verlor, ging es etwas rascher von Statten bis zum 4. Oktober, alsder Nordost-Monsun in Lat. 18° 32' N., Long. 229'/»° W., eintrat, mitdem das Schiff am 8. Oktober durch einen der Kanäle der babuyanischenInseln in das Chinesische Meer einlief. Nachdem es in demselben mireinem heftigen tei - funartigen Sturm aus N.z.W., N. und N.N.O. zukämpfen gehabt hatte, kam es am 16. Oktober 1833 vor der Bai vonManila an. Die Reise von Oahn hatte fünf und vierzig Tage gedauert.
Stellt man die hier mitgetheilten Thatsachen übersichtlich zusammen,und verbindet mit ihnen einige andere Wahrnehmungen, so ergiebt sichfolgende