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Die Resultate dieser Tabelle bestätigen vollkommen das, was Kopt.Horsburgh über die Vertheilung der Winde in den Jahreszeiten sagt.Er empfiehlt das Barometer als einen sichern Verkündigen von Srurmauch in diesen Parallelen. Ein bedeütendeS Fallen der Quecksilbersäule,bemerkt er, geht einem nahenden Sturm beständig vorher, doch erleidetdieselbe bei heftigen Böen von kurzer Dauer keine Veränderung. Auchauf der Fahrt der Prinzeß Lvuise im Jahr 1829 machte Kapt. Harmßendiese Erfahrung mehrere Male; nur ein Beispiel: — Als er sich am 3.Mai in Lat. 35° I"/» S., Long. 25° 33"/- O. befand, stand das Ba-rometer auf 338'",z, ; von da an wurden folgende Höhen beobachtet: 8^Abends 337,-z, 10^ 336,»z, 11^ 336,„, 12^ 336,--, 4 ^ Mvrg. 335,
8^ 334,gx, um 9^ stürmte es aus N.W., W.z.N., W. bis 11 k, dannstieg die Quecksilbersaüle allmälich wieder, bis sie nach vier und zwanzigStunden auf 338'",-,, erreichte.
Je wärmer die Luft ist, desto mehr wird sie verändert, desto niedri-ger wird der Stand des Barometers; und umgekehrt, je kälter die Luftist, desto dichter wird sie, desto mehr steigt die Quecksilbersaüle. Darumsteht in den gemäßigten Zonen das Barometer am höchsten im Winter,am niedrigsten im Sommer; darum sehen wir es in den Meeren der nörd-lichen Hemisphäre und in den meisten Gegenden von Eüropa sinken, wennsüdliche und südwestliche, d. i.: die warmen Winde wehen, und sich erheben,wenn die kalten Nord- und Nordoft-Winde eintreten. Entgegengesetztwirken die Winde in den Meeren der südlichen Halbkugel, namentlich inden Gewässern um das Vorgebirge der guten Hoffnung. Hier sind dienördlichen vom Afrikanischen Kontinente strömenden Luftzüge die warmenWinde, die mithin das Quecksilber deprimiren, und die südlichen Winde,welche von den eisigen Regionen des Südpols Herabkommen, die kaltenund Merkur hebenden Luftströmungen. So wurde, um nur ein Bei-spiel anzuführen, an Bord der Prinzeß Lvuise, als sich dieselbe am 16.Mai 1829 in Lat. 35° 55' S., Long. 14° 33' O. befand, der Barome-terstand — 336'",,o bei N.O., N.N.O., N.z.O., beobachtet, während,als sich der Wind über Westen nach W.S.W. und S.O. drehte, dieQuecksilbersaüle auf 340'",stieg. Ja, das Sinken derselben verkündigtzuweilen lange zuvor den wärmeren Luftstrom aus N.
Seit dem allgemeinen Weltfrieden und seitdem die vormals spanischenKolonien in der neuen Welt frei geworden, hat sich ein lebhafter Verkehrzwischen Eüropa und den Häfen der Westküste von Südamerika gebildet,an dem auch die deütsche Schifffahrt Theil genommen hat; im Jahre 1830liefen in den Hafen von Valparaiso fünf deütsche Handelsfahrzeüge ein,