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Erster Band.
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und sechs gingen von dort unter Segel; der Hafen von Arica sah imJahre 1834 ebenfalls fünf deutsche Schiffe, unter Hamburger und BremerFlagge, dort ankommen. Auf dem Wege nach- diesen und andern Handels-plätzen der Westküste hat der Seefahrer das südliche Ende des neüen Kon-tinents zw umschiffen; er muß sich Bahn brechen durch die hebenden Mee-resfluthen, welche gegen das Kap Hoorn Jahr aus Jahr ein stürmen,gegen diese (von den holländischen Seefahrern Jakob Le Maire und Wil-lem Schönten am 29. Januar 1616 entdeckte und nach der Stadt Hoornin Holland genannte) zum Südpol am weitesten vorgeschobene Landeckeder Westländer. Seit der Entdeckung dieses Vorgebirges und des großenSeeweges, welcher, die alte Welt mit den reichen Ländern an de.m west-lichen Gestade der neüen Welt verbindet, ist die Umschiffung des KapHoorn immer der gefürchtetste Theil der ganzen Reise gewesen, weil derSchiffer, wenn er von Eüropa kommt, von Osten nach Westen zu steüern,und auf diesem Kurse fast beständig mit konträren Winden zu kämpfenhat. Dieses Verhältniß der' Luftströmungen in den Gewässern um KapHoorn ist, wie gesagt, seit der Entdeckung dieses Kaps bekannt; aberman hat oft die Frage aufgeworfen, welche Jahreszeit die günstigstezur Umschiffung von Osten her sei, d. h.: mit andern Worten, in wel-cher Jahreszeit östliche Winde am meisten wehen? Ein ausgezeichneterSeefahrer, Kapt. Basil Hall, bemerkt: — Man habe allen Grund zuder Vermuthung, daß im Winter, wenn sich die Sonne auf der Nord-seite des Äquators befindet, östliche'Winde eher zu erwarten ständen, alsin der entgegengesetzten Jahreszeit, und überdem die westlichen Stürmenicht so heftig und von so länger Dauer seien, als wenn die Sonne inder südlichen Hemisphäre verweilt. Kapt. Beechey ist zwar auch derMeinung, daß die Wintermonate die meisten östlichen Winde haben, aber:er stimmt mit Hall auch darin überein, daß diese Jahreszeit eben nichtzur Umschiffung geeignet scheine, weil die Tage so kurz, die Kälte so in-tensiv und das schwimmende Eis mehr als je zu fürchten sei. Kapt. Ro-bert Fitz Roy, welcher die Gewässer um Kap Hoorn bei Gelegenheit derhydrographischen Vermessung des Feüerlandes (1826 — 1830) genau ken-nen lernte, hält die Monate April, Mai und Juni für diejenigen, welchesich zur westlichen Fahrt am besten eignen, und die Sommer-MonateDecember und Januar für die besten zür östlichen Fahrt aus dem stillenin den atlantischen Ocean. In dem Bericht über die Expedition desChanticleer, Kapt. Henry Fester ( 1828 — 1836), findet man ebenfallsdie Bestätigung, daß in den Winter-Monaten Juni und Juli die öst-lichen Winde am haüfigsten vorzukommen pflege», aber sie wehen selten