422
27. Mai
Lat. 30°
04'
Long. 39°
44' W.
28.
32
37
38
55
29.
34
34
38
15
30. . .
. 35
42 .
. . .37
32
„Der Rurick fand also die große Tang-Zone von Corvo eben da, woBi'rch, Alsager, Hainilton und Livingston sie 1818 — 1820 gesehen hatten.Eben so Meyen auf der Rückreise von Canton im Jahre 1832. Dieersten bedeutenden Massen des Seegrases erschienen in Lat. 20° undLong. 36° 20': die Menge nahm zu im Parallel von 24° und Long.39'/-". Das Maximum war Lat. 35° und 36" bei Long. 43'/»" W. DieseAngaben stimmen vollkommen mit dem, was wir oben als den Normal-Zustand geschildert haben, überein. Um so befremdender ist es mir, daßAdmiral Krusenstern, fast mitten durch diese Zone hinsteuernd (Juni 1806)
Lat. 27°
25'
Long. 40°
29' W.
30
34
43
30
37
32
41
06
und so nach überaus genauen Längenbestimmnngen des See-Tangs garnicht erwähnt'"). Allerdings bleibt das Phänomen einer grünendenOberfläche ungesehen, wenn man auch nur wenige Meilen vom Randedes Streifens hinsegelt. Eine genaue Untersuchung des Gegenstandeslehrt, baß man genau unterscheiden muß zwischen dem eigentlichen großenLängenftreifen von Corvo, dessen Hauptachse die Meridiane von 40° und43° durchschneidet, und dem mit Tangbündchen mehr oder weniger dichterfülltest Meere, das östlich von jenem großen Längenftreifen zwischenden Parallelen von 20" und 35° sich bis zum 32ften Längengrade, jabis zum Meridian von Fayal erstreckt. Die Existenz dieser sporadischenMassen und vorliegenden Streifen, auf welche die Schiffer treffen, dievom Vorgebirge der guten Hoffnung nach Eüropa heimkehren, beweisendie Beobachtungen von
Lichtenstein.. .
Lat. isV? Long. 3L^/»°
— Lat. 22 V»° Long. 36'/»°
Bory de St. Vincent . . . .Freycinet (Expcd. der Urania)
23 V 2
28° 31'
35
35° 55'
— 36° 01 '
35° 44'
Duperrey (Exped. d. Coquille)
29 54
32 45
— 31 35
31 «7
D'Urville (Exp. de l'Astrolabe)
24 51
32 39
/ 26 20
33 3S
^ 29 05
30 53
Krusenst. Reise, II. 422 — 424. Aber aus Horners Tabelle des specisisclienGewichts des Meerwaffers sieht man, daß die Nadeschda zwischen Lat. 25 ° und26 ° und Long. 39V»° W. „von Seegras, mit dem das Meer weit umher bedecktist, umgeben war." (Bd. III-, isi. 153 .) Diese Angabe stimmt ziemlich mitdem überein, was wir für den Normal-Zustand halten. — Ht.