Drittes Buch.
Umrisse -er Hydrographie.
Erste Abtheilung.
Von der allgemeinen ll> alle eh alle der Erde oder dem Ocean,
Zehntes Kapitel.
Bestandtheile des Masters. Verhältniß der Wärme znrn Master. Die große tropfbar-flüssigedrille der Erde, oder das Meer. Quantitatives Verhältniß derselben. Gränzen zwischendem Meere und dem Festlande. Tiefe des Meeres. Beschaffenheit seines Bodens. Bänkedes MeereS. Die große Fncus-Bank von Eorvo im Nordatlantiseiren Qeean. Spuren einerHebung deS Lcebodcns im äquatorialen Theil desselben QceanS.
Der tropfbar-flüssige Körper, welchen wir mit dem Namen Wasserbelegen, ist nicht, wie man lange geglaubt hat, eine einfache Substanz,sondern er besteht, nach den Untersuchungen der neuern Chemie, aus 88,,Theilen Orygen und ll,, Theilen Hydrogen. Nicht alles Wasser eignetsich zum Trinken oder zum Kochen der Speisen und zu andern häuslichenZwecken. Diese Verschiedenheit rührt von den fremden Körpern her,welche die Flüssigkeit in einem Zustande der Auflösung, also auf einemchemischen Wege, oder auch auf mechanischem Wege mit sich führt.Kaum findet man es von Natur im Zustande absoluter Reinheit, inwelchem das Wasser völlig durchsichtig, gernch- und geschmacklos ist;aber in gewissen Fällen ist die Menge der fremden Materien so gering,daß sie auf den Geschmack und die übrigen Eigenschaften nur geringenEinfluß ausüben, während in andern Fällen das Quantum bedeütendwird, und das Wasser zum gewöhnlichen Gebrauch nicht allein untaug-lich, sondern auch schädlich macht.
Die natürlichen Wasser werden eingetheilt in Regen-, Quell-, Fluß-,See-, Salz- und mineralische Wasser. Das erstere, sagt G. G. Schmidt,unterscheidet sich, wenn es mit der gehörigen Vorsicht unter freiem Him-