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Spiegel des rothen Meeres, Ebbe der
Springzeit.155'
Das Hafen-Arsenal zu Suez . . . 144Anfangspunkt des alten Kanals . . 147Karavanen-Straße von Cairo nach Suez 15g
Punkt am Kanale .159 II
Ende der Spuren des Kanals . . . 165 3Punkt in den Bitterseen .... 179 4Fuß eines spitzen Berges (höchster
Punkt des Isthmus) .... 3l 8 5Punkt im Bassin der Bitterseen (tiefste
Stelle) . 204 3 2
Boden am Serapeum .151 11
Boden an den Brunnen Sabah-byar 169 11Granit des Mukfar ...... 157 6
Spiegel des See's bei Nas-el-Moyeh 179 5Eckstein von Byr-el-Dueydar . . . 169 11Boden am Fuß der Ruinen v. Pelustum 176 6Hochwasser der Springzeit bei Tyneh 179 5Niedrigwasser derselben Zeit, daselbst 180 6
Entfernung vonSuez in MetreS
2270
7090
20406
23926
48056
53062
62022
79392
95347
99387
134032
160792
178372
180852
Am Pelusischen
Nilarm.
Diese außerordentliche Erhebung des Rothen Meeres über den Was-serspiegel des Mittelländischen Meeres kann, da der langgestreckte Busennicht einen einzigen Landstuß empfängt, nur in einem oceanischen Stromeihren Grund haben. In der That finden wir auch, daß zwei Drittheiledes Jahres, vom Oktober bis. zum Mai, die Wasser des Indischen Mee-res beständig in das Rothe Meer getrieben werden, und zwar mit einerso großen Heftigkeit, daß die Straße von Bab-el-Mandeb einem rauschen-den Strome süßen Wassers gleicht. Und vbwvl in dem Golf von Suezselbst nördliche und nordwestliche Winde den größten Theil des Jahreshindurch herrschen, so sind sie dennoch nicht im Stande, den Aufstau zuüberwältigen. Jene Größe von 30,z Fuß drückt aber nicht die Erhöhungdes Rothen Meeres über die allgemeine Oceanfläche aus; diese wird etwasgeringer sein, weil der Spiegel des Mittelländischen Meeres niedrigerliegt als das oceanische Niveau.
Dies giebt sich nicht allein durch die Strömung in der Meerengevon Gibraltar zu erkennen, welche, wie bereits oben erwähnt wurde, vonWesten nach Osten gerichtet ist, sondern wird auch durch direkte Messun-gen bestätigt. So fanden Delambre und Mechain, bei Gelegenheit ihrer