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daher bis zu einem gewissen Grade von Zuverlässigkeit bekannt gewordenzu sein. Die Temperatur der Herbstmonate konnte dagegen nur aus denBeöbachtnngen auf fünf Reisen bestimmt werden, und zwar durchschnittennur zwei Schiffe iu dieser Jahreszeit den Nordatlantischen Ocean vornÄquator bis zum 50sten Parallelkreis; daher denn auch die Herbsttem-peratur für Lat. 55° nach Analogie hat interpolirt werden müssen. DieTemperaturen des Südatlantischen Oceans sind aus den Tagebüchern ge-schöpft, welche auf sechszehn Reisen geführt wurden. So groß diese Zahlauch ist, so waltet hierbei doch der Übelstand ob, daß die Monate dereinzelnen Jahreszeiten nicht in allen Parallelen vollständig sind. Soz. B. fehlen für den Winter Beobachtungen bald im December, bald imJanuar, im Herbst fehlen sie bald für den September, bald für den Ok-Oktober u. s. w. Indessen trifft dieser Mangel mehrentheils die niedernBreiten; in den hohem, auf deren Temperatur der Ausfall des einenoder andern Monats von grvßerm Einfluß wäre, trifft er seltener ein.
Beobachtungen über die Temperatur der Luft auf dem Schiffe undim offenen Ocean sind mit großen Schwierigkeiten verknüpft. Sie be-ruhen darauf, daß es nicht immer möglich ist, das Thermometer imSchatten aufzuhängen, doch glaube ich mich überzeügt halten zu dürfen,daß die in der nachstehenden Tafel enthaltenen Resultate von den hierausentspringenden Fehlern möglichst befreit sind. Im Ganzen genommenwirkt die Kraft der Sonne auf dem Meere in geringerm Maaße als aufdem Lande; A. von Humboldt fand innerhalb der Tropen den Unterschied,welcher aus der Absorption der Strahlen in der Kugel des Instrumentsentsteht, zuweilen nur 1° bis 2°, und nie stieg er über 3°,,. Einige derBeobachtungen, welche ich benutzt habe, sind nicht in freier Luft, sondernin der Kajüte angestellt worden. Gleichzeitige Beobachtungen in dieserund auf dem Verdeck gaben im Mittel aus sehr zahlreichen Verglei-chungen, und in allen Klimaten (außer den kalten Zonen), den Unter-schied zwischen der Kajütenwärme und der Temperatur der freien Luftl °„ (genauer 1°,.?, nämlich 2°„ F., nie steigt er über 3°,o F., und niefällt er unter 2°,4 F.). Endlich ist ein anderer Umstand, welcher auf dieBeobachtungen der Luftwärme einwirkt, bei Konstruktion der Tafel nichtunberücksichtigt geblieben; man muß, bemerkt A. von Humboldt, die-jenigen Beobachtungen ausschließen, welche während einer Windstille ge-macht worden sind, weil alsdann der Körper des Schiffs außerordentlicherhitzt und es fast unmöglich ist, die Temperatur der Atmosphäre miteiniger Sicherheit zu bestimmen.