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Erster Band.
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Maximum erreichte. Unleugbar sprechen auch diese Beobachtungen fürdie Kälte der Äquatorial-Strömung.

Als die Prinzeß Louise, Kapt. Wendt, ihre zweite Reise um dieErde machte, durchschnitt sie die Äquatorial-Strömung, von Nordennach.Süden, in den vier Tagen vom 2. bis zum 6. November 1830.Die Richtung und Geschwindigkeit entlehne ich aus dem Schiffstagebuche,die beobachteten Temperaturen aus Hrn. Meyen's Privat-Journal:

Latitutw. Long. Grw. Ström, in ri Lemp. d. M«.

Nov. 2. 0^ 2° 12' N. 22° 56' 30" W. Keine. 27°,;

8. 27,.

12. 27,-

18. 27,-

3. 0 0 04 N. 24 40 30 W. S. 62° W. 26'",»

4. 26,-

8 . . . .. 26,;

12. 26,-

20 . 25,»

4. 0 2 06 S. 26 21 45 W. S. 39 W. 18---,»

8.. 26,.,

12. 26,.

16. 26,-

5. 0 4 21 S. 27 15 45 W. S. 63 W. 24-'-,»

6. 9 6 56 S. 28 42 45 W. N. 74 W. 14---,«

Die Depression der Temperatur des Wassers in der Strömung istauch in diesen Beobachtungen nicht zu verkennen. In Lat. 4° 5' N.fand Hr. Meyen 27°,», mithin ist die Größe der Depression 1°,., genaudasselbe, was Davy gefunden hat.

Der Ursprung des Florida- oder Golfstroms wird allgemein unterden Parallel von 24° N. und den Meridian von 86° W. Paris gesetzt,da, wo sich zwischen der nördlichen Küste von Cuba und der Tortugas-Bank die strömenden Wasser des Kanals von Aucatan und des Mexi-kanischen Meerbusens mit einander vereinigen. Dieser Punkt liegt un-gefähr fünfzehn deütsche Meilen nordwestlich von der Havana. Von denbeiden Quellflüssen des Floridastroms ist der Mexikanische bei weitem dermächtigste; durch die Wassermassen von ganz Nordamerika, die durch denMississippi in den Meerbusen sich entladen, verstärkt, rauscht er mitgroßer Gewalt längs des Ufers von Florida, während der an der Cuba-Seite laufende Stromstrich sehr schwach und zuweilen unmerkbar ist.