Band 
Dritter Band.
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Siebentes Buch.

Umrisse einer Statistik -es Mineralreichthums.

Einleitungs-Worte.

Es ist in den beiden vorhergehenden Büchern versucht worden, einenBlick zu werfen auf die Nutzung, welche der Mensch aus den verschiede-nen Erzeugnissen des Pflanzen- und des Thierreichs zieht. Wenn es inBeziehung auf die ersten unterblieb, gerade die wichtigsten, nämlich die-jenigen Kulturgewächse, welche uns den ersten, allernothwendigsten Nah-rungsstoff, das Brod, liefern, einer statistischen Berechnung ihres Ertragszu unterwerfen, wie es doch bei den Nahrungöftvffen aus dem Thierreichgeschehen ist, so möge diese Unterlassung zunächst mit der Schwierigkeitentschuldigt werden, die dazu erforderlichen Elemente zu sammeln, dannaber auch mit der Rücksicht, die uns bei diesen Darstellungen vorzugsweiseleitete, hauptsächlich nur diejenigen Erzeilgnisse des Pflanzenreichs zu ver-anschaulichen, welche den Handelsverkehr und den daraus hervorgehendenWohlstand der Völker begründen, und in dieser Beziehung sind dannauch die Produktionen der Nahrungspflanzen nicht übersehen worden!

Diese Übersichten würden aber unvollständig sein, wollten wir die Er-zeügnisse des Mineralreichs unbeachtet lassen. Die Schätze, welche derMensch aus dem Schooß der Erde zu ziehen gelernt hat, tragen eben so-wol zum Nationalreichthum der Völker bei, als die Schätze, welche erauf ihrer.Oberfläche sammelt; ja, jene pflegt er viel höher zu achten, alsdiese, weil sie mit einem größern Aufwand an Kraft, Zeit und Mühe er-worben werden müssen, und zu einigen derselben, außer diesem allgemei-nen Verhältniß, noch der Umstand sich gesellt, daß sie verhältnißmäßigsehr selten gefunden werden. Diese Seltenheiten sind darum auch vonjeher der Zielpunkt der Bestrebungen aller civilisirten Völker gewesen, die