ORDO 1.
19
2—3, und grösser als bei vorigem; die Abschnitte länglich und stumpf.Die Blätter meist einfach und gedreit, aber sehr selten gedreit und ge-fiedert. Diesen Strauch erhält man häufig aus Italien, doch ist sein Va-terland unbekannt.
% 36 J. odoraüssijnum L. foliis nlternis oblusius-culis ternalis pinnatisque, ramis teretibus, laciniis calycinis bre-vissimis. Cukt. Magaz. 8. t. 285.
Wo h 1 r i e c h e nd e r J. 7}. Blüht fast das ganze Jahr und ist immergrün. Er erreicht eine Höhe von 8—10 Fuss. Die hellgelben Blüthen-büschel duften überaus schön, die Blüthenabschnitte länglich und stumpf.Die obersten Blätter oft einfach. Auf Madera.
c. Foliis pinnatis.
37. J. ol'ficinale L. foliis oppositis pinnatis: foliolisacuminatis, geinmulis erectiusculis. Cukt. Mag. 1. t. 31.Gemeiner J, 7). 7—10- Die obersten Blüthenstiele stehen zu 3; dieseitenständigen einblüthig, der mittlere 3blüthig. Die Blüthen weiss undwohlriechend. Die Blätter Spaarig: das äusserste Blättchen 2— 3mallänger. In Indien und in der südl. Schweiz, Dalmatien, Tyrol, Friaul.
>><- 38. J. graudifloruin L. foliis oppositis pinnatis:foliolis obtusiusculis, geinmis liorizonlalibus. B. Reg. 91.Grossblättriger J. 7). 7 —10. Unterscheidet sich von vorigem:durch die gleich grossen Seitenblättchen, wovon die 3 äussersten zu-sammenfliessen; durch die grossem weissen Blüthen, die auf der unternSeite röthlich sind. Immer grün, ln Indien.
Unter allen Jasminen verbreitet No. 32. die süssesten Gerüche.Die Indier giessen über die Blüthen desselben Behenöl (von Hyperan-thera Moringa), wodurch sie das Jasminöl gewinnen. Die Blüthenvon No. 37. werden eben so benutzt. Daher findet man in den Apothe-ken : Jasmini flores. Auch in der Türkei bereitet man aus diesen Blü-then wohlriechende Wässer. Die Zweige geben schöne gelbe Farben aufWolle. Dazu gebraucht man auch die Blätter von No. 36., die über-diess dem gefärbten Zeuge einen angeuehmen Geruch ertheilen. No. 32.gehört ins Treibhaus. No. 33. 36. 37. 38. sucht man im Glashause zusichern; No. 34. 35. 37. halten wohl im Freien aus. Sie verlangen alleleichten und wannen Boden; dabei bündige, fruchtbare Erde. Manvermehrt sie am leichtesten durch Wurzelschösslinge; doch No. 33. 37.und 38. vorzüglich leicht durch Ableger.
Li gu st rum, Rheinweide.
39, L. vulgare L. foliis elliptioo-lanceoialis. Schk.I. 2. a. Sti’km. 1 14. Fl. D. 1141. Ha? he Arzngew. V. 25.
2 *