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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO I.

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Wolle. Sie empfehlen sich sämmtlich zu schattigen Anlagen durch diefrühen ßlüthen und die immer grünen Blätter , und lassen sich an diekaltem Gegenden Deutschlands gewöhnen.

Olea, Oelbanm.

43. O.curopaea L.foliis Innreolalis mlegerrrinis, race-inis axillavibus compositis. I.iri 11 de O. eur. (’. icotu», Ga i nr\.

2. I. 93. 1'. 4. Hay.ve Arzng. X. 10.

Gemeiner O. t>. Die kleinen weisslichgrüueu Bliithen zeigen sich inden ersten Frühlingstagen. Die länglichrunde Steinfrucht ist schwarz. InGärten angebaut ist er ein stachelloser Daum; sich seihst überlassen einstachelvoller Strauch, der fast nie blüht: O. silveslris Matth, oder ().Oleaster Lk. — Litorale, Görz, Südeuropa überhaupt.

% 44. O. fragran s Ttisn. i'oliis elliplico-lanceolalis,pedunculis laternlilms aggregalis. Tiiukh. Jap. 18. t. 2.

W o h I r i e c h e n d e r O. 7. 8. Die Blüthen weiss und sehr klein , 3—4auf kurzen Stielen in den obersten ßlattwinkein. Immer grün. China,Japan.

Aus den Oliven oder Früchten des Baumes unter No. 43, der inSüdeuropa gezogen wird, erhalt man das bekannte Ilaumül, welches manaus dem Fleische der reifen Früchte presst. Das feinste gewinnt mandurch die kalte Pressung. Wenn die Früchte mit heissem Wasser ilber-gossen und wiederholt ansgepresst werden, so scheidet sich auf dem Was-ser ein schlechteres Oel ab , das meist «um Seifesieden verbraucht wird.So mannigfaltigen Nutzen dieses Oel bei Nieren- und Colikschmerzen,bei ätzenden Giften und Schärfen, bei Verwundungen und Krämpfendurch vernünftige Anwendung gewährt, so nachlheilig ist 'der zu häutigeGenuss an Salaten und andern mit kaltem Essig versetzten Speisen; esschwächt die Eingeweide. Noch schädlicher ist das alte, ranzige Oel,wodurch die Galle verderbt wird. Die unreifen Oliven werden mit Salz,Fenchel und Rosinen eingemacht, wenn zuvor durch ungelöschten Kalkund Asche die Schärfe ausgezogen ist. Das Holz nimmt eine vortreffli-che Politur an und zeigt, vorzüglich die Wurzel, sehr schöne Masern.Die Blätter färben schön gelbbraun. In den Apotheken: Olivae conilitae.Die Versuche der Fortpflanzung in Deutschland sind sehr gut ausgefallen.Er verlangt gute, etwas sandige Erde. Man vermehrt ihn durch Ablegerund Stecklinge. Die ßlüthen von 0. fragrans werden wegen ihres Wohl-geruchs zum Thee gefügt. Sie gehört ins Treibhass.

C ll i () n a nt II u s , Schneeblmne.

%45. Ch. virginica L. raceinis termiitnlibtis, pedi-cellis htfloris, floribtis pedicellatis, pelnlis litieai i-laitreoialis.