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CLASSIS IL SPECIES.
app. 39. P. coerulea Lin N. suppl. Sturm. VI. 24. Veron. Bo-narota sp. pl. etl. 1. Wulfenia Bonarola Sm.
B1 a u e P. 11-6- 7. Die violette Blüthe mit kahlem Schlunde. DerKelch mit längeren Zotten. Die Blätter steifer und auf der Oberflächeglänzender, als bei voriger. Variirt auch mit weisser Blüthe. Auf tro-ckenen Bergspitzen; Tyrol, Kärnthen bei Ponteba.
P i n g u i c u 1 a, Feithraut.
105. P. vulgaris L. nectario- acuto, labio superiori bi-lobo, inferiori laciniis oblusis. P. vulgaris Linn. Seine. 1. t.3. Rciib. ic. I. 175. Fl. D. 93. P. alpina Weber Gott, n. 3.
Gemeines F. ©• ö- 6. Die Ober- und Unterlippe der blauen Blü-the mit zugernndeten Lappen. Der aufgeblasene Schlund mit zottigemhelleren Gaume. Die Unterlippe der Narbe behaart. Auf sumpfigenWiesen.
106. P. leptoceras Rchb. nectario subulato porrecto,corollae lobis omnibus calycisque superioribus rotundatis, huiusinferioribus lanceolatis. Rchb. Kupfers, crit. I. ic. 171.
Dünnhorn-F. ©. Schweiz, Südtyrol. Erfahrene Pflanzenkenner,welche in der Schweiz und in Südfrankreich gehörig zu Hause sind,versichern mich, in der Schweiz niemals die südfranzösische P. grandi-flora, die ich pl. crit. I. 174. abgebildet habe, sondern immer nur dies«P. leptoceras angetroffen zu haben.
107. P. flavescens Fboerice: nectario conico, corol-lae labio breviore, incurvo deraisso, calycis laciniis superiori-bus inaequalibus acutis. Rchb. ic. I. 168. P. alpina Crantz.Host. HorrE et omn. auctt. gern, helv. et gall. (non Linn.) P.alba Küche. P. purpurea Wield. P. alpestris Pers.
Gelbliches F. ©. 4. 5. Sie ist immer doppelt oder dreimal grösserund stärker als die echte P. alpina. Die Corolle ist im Leben weiss-lich, der Fleck im Schlunde sattgelb. Auf den deutschen Alpen.
Beide Arten des Fettkrauts werden von dem Vieh nicht gefressen.Des erstem bedient man sich in Schweden und Norwegen, wegen desscharfen, säuerlichen Safts, zur Gerinnung der Milch, indem man letz-tere auf die Blätter dieser Pflanze giesst, wodurch sie in Dickmilch ver-wandelt wird, die man hernach zur Gerinnung anderer Milch gebrauchenkann. Der ausgepresste Saft soll bei den Thieren das Ungeziefer vertrei-ben. In den Apotheken sonst Pinguiculae folia.