ORDO I.
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Calceolaria, Pantoffelblume.
% 108. C. pinnata L. foliis pinnatis pinnatiiidisque.Gurt. Mag. 2. t. 41.
Gefiederte P. Q. 7—10. Die gelben Blüthen stehen an der Spitzeder Zweige zu zwei auf dünnen Stielen; die Oberlippe sehr klein, fastkugelrund und aufgeblasen wie die Unterlippe. Der 2 Fuss hohe Stengelgegliedert. In Peru. — Sie gehört ins temperirte Treibhaus. Den Saa-men säet man in Töpfe, die man ins Mistbeet stellt. Viele Arten in Chili.
Utricularia, Wasserschlauch.
109. U. vulgaris L. uectario conico, labio superioriintegro palato aequali, foliis pinnato-multipartitis. Hayne inSchrad. diar. bot. 1800. 1. p. 17. t. 6. Drew. et Hayne t.88. D. 138. Eng. b. 253. Schk. t. 3-
Gemeiner W. 1\. 6. 7. Die Blüthe schön gelb. Das konische Ifo-niggefäss von der Unterlippe der Krone abgebogen. Die Antheren zu-sammenhängend. In Gräben und Sümpfen.
110. U. intermedia Hayne nectario conico, labio su-periori integro palato duplo longiori, foliis tripartito-dichoto-inis. U. interm. Hayne 1. c. t. 5. Dkenv. et Hayne t. 89.
Mittler W. 2|. 6. Die Blüthe schwefelgelb; die Oberlippe mit Pur-purstreifen. Das konische Honiggefäss an die Unterlippe der Kroneangedrückt. Die Antheren frei. Unterscheidet sich von den andern bei-den Arten: durch ihre Entwickelung aus einem eirunden Körper, deraus 3theiligen Schuppen besteht; durch die doppelt längere Oberlippeals der Gaum; durch die breitem Blattabschnitte, die durchaus mit ein-zelnen sehr kleinen Borsten besetzt sind. In sumpfigen Gräben; Ham-burg, Berlin, Sachsen, Böhmen.
111. U. neglecta Lehm, nectario conico subcompres-so, labio superiore palato subtriplo longiore, inferiore dellexolateribus inflexis, foliis subbinatis bipinnatis cauleque vesiculi-feris.
Vernachlässigter W. 2f. Blüthen wie bei voriger Art, Blätterwie bei folgender. Bei Hamburg im Eppendorfer Moore.
112. TJ. minor L. nectario earinato, labio superioriemarginalo palato aequali, foliis tripartito-dichotoinis. Hayne1. c. t. 6. Drew. et Hayne t. 90. Eng. b. 254. Sturm. 1.17.
Kleiner W. 1\. 6. 7. Die rachenförmige Blüthe blassgelb. Die An-theren zusammenhängend. In Gräben und Sümpfen. — Vor der Blüthe