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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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45
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ORDO I.

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sis serratis, corollis cnlyce duplo longioribus angustioribus.Murhav Coininent. Gott. 1778. t. 1.

Schönrothe S. 1). Auch diese blüht fast das ganze Jahr und istimmer grün. Die scharlachrothen Blüthen stellen in Trauben, derenQuirl öblüthig. Der eckige, 3Iappige Kelch ist zottig. In Ostflorida.

148. S. liormiiium L. foiiis oblusis crenafis, brncteissuimnis sterilibus majoribus coloratis. Lobet.. ic. 555.

Scharlach-S. 0. 7. Die bald rosarothen, bald violetten Deckblätterum eine Aehre. Die 6blüthigen Quirl entferntstehend. Die Bliithen-röhre von der Länge des zottigen Kelchs. In Südeuropa, Dalmatien,auf den Inseln des adriatischen Meeres.

149. S. argentea L. foiiis obloogis dentato-angn-latis lanatis erosis, verticillis suiiuuis sterilibus, bracteis conca-vis. Etlino. Salv. n. 33.

Silberweisse S. j$. 5 — 8. Der Helm der,grossen weissen Blüthemit röthlichen feinen Haaren besetzt; die Lippe gelblich. Der Griffellänger als die Krone. Diese Art hält die Mitte zwischen S. Selarea undS. Aethiopis. In Candia.

150. S. bicolor Lam. foiiis cordato-oblongis multi-fidis hirsutis, verticillis Omnibus fertilibus, bracteis reflexis ca-lyce brevioribus, corollae lobo iutennedio saccato. Desfoxt.atl. 1. t. 2. Jacq. Schoenbr. 1. t. 7.

Zweifarbige S. ZJ.. Die schöne Blüthe hat die Farbe von V. pra-tensis , sie ist aber weit grösser und prächtiger. Die Oberlippe ausge-randet; die Unterlippe 3theilig. Der mittlere Abschnitt schön' weiss,vertieft und 21appig. Der Griffel sehr lang. In der Barbarei bei Mas-kar und Tlemsen. — Von den angeführten Salbei-Arten sind 131. 135.142. u. 148. gebräuchlich. No. 131. liefert: Salviae herba , semina;No. 135. Ilormini pratensis, seu Salviae pratensis herba; No. 142. Scla-reae ( GaW.trichi ) herba ; und 148. Hormini semina. Die Blätter dererstem geben ein_ wesentliches Oel; ein Aufguss von Wasser oder Weinist bei Magenkrankheiten, und das mit demselben abgekochte Wasserbei entzündeten Hilsdrüsen heilsam. Man empfiehlt sie zn Bädern undUmschlägen; sie widerstehen der Fäulniss und stärken die Nerven.Durch das Reinigen der Zähne damit wird das Zahnfleisch gestärkt.Der Gebrauch desselben zn Thee ist bei weitem noch nicht so verbrei-tet, als er es verdiente. Er ist magenstärkend, erleichtert Verdauung,vertreibt Blähungen, verschafft Esslust und belebt den Umlauf desBluts und der Säfte. Die Schaafe und Ziegen fressen diese Blättergern, Milch und Fleisch derselben wird dadurch gewürzljaft. No. 135.