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CLASSIS II. SPECIES.
färbt dauerhaft schwarzbraun und wird zur Gerberei gebraucht. DemBiere, statt Hopfens, zugesetzt, giebt sie eine stark berauschende, abernachtheilige Kraft. Besser eignen sich hierzu No. l4l. u. 142., diebeide einen Muskatellergeschmack besitzen, den man den Weinen da-mit zu ertheilen sucht. Aus allen Salbei-Arten holen die Bienen vielHonig. Die unter 144—150. aulgefiihrten Arten sind wahre Garten-zierden, aber ganz vorzüglich 146. Folgende: 131—141. lieben leich-ten und warmen Boden und dauern sämmtlich im Freien aus. Sie las-sen sich leicht durch Saamen und Wurzeltheilung vermehren. Die Ar-ten 144'—147. befinden sich im temperirten Treibhause am besten. DieErde muss fruchtbar und bündig, doch nicht zu schwer sejn. Im Som-mer begiesst man sie oft, im Winter sehr wenig. Sie lieben die Sonne.Man zieht sie aus Saamen im Mistbeete und vermehrt sie durch Steck-linge. Die Arten 142. 143. u. 148. säet man im Frühjahre in's Mist-beet und verpflanzt sie dann. A\ bicolor ist eine Glashauspflanze undhält in Süddeutschland im Freien aus.
Circaea, Hexenkraut.
151. C. lutetiaua L. inflorescentia pubescente, petio-lis teretibus cannliculatis, foliis reinote denlatis, petalis basioblusis profunde emarginatis calycem aequantibus. Schk. 1. 1.
2. a. Engl. b. 1056. Fl. D. 210. Stukm D. Fl. 23.
Gemeines H. y. 7. 8. Die weissen Blumenblätter am Grunde breitund ungenagelt. Der Griffel nach unten verdickt. Auf feuchtem, schat-tigen Boden.
152. C. interinedia Ehkh. glabra, petiolis tereübuscanaliculatis, foliis sinuato-dentatis, petalis calycem aequanti-bus basi oblusis, profunde emarginatis. Fl. dan. 256.
Mittelschlag-H. y. 7. 8. Wird jetzt wieder als eigne Art be-trachtet, nachdem man sie lange als Abänderung aufführte. Aber beideAnsichten scheinen einseitig, denn es giebt ebensowohl zwei C. inter-mcdiae als zwei Gea intermeclia, da wohl jene sowohl als diese ur-sprünglich Bastardformen seyn mögen, die bekanntlich unter Doppel-verhältniss entstehen können. In schattigen Bergwäldern.
153. C. alpina L. glaberrima, petiolis planis inembra-naceo-alatis, foliis sinuato-dentatis, petalis calyce brevioribusbasi acutis bifidis.
Alpen-H. y. 7. 8. Die weissen Blüthenblätter am Grunde schmalerund der Griffel von gleicher Dicke. Das eine Fach der verkehrt-ei-runden Frucht oft leer. In Alpengegenden und auch auf Niederungen,vorzüglich auf Baumerde, ß. auf schattigem, feuchten Boden. — Mit der