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CLASSIS IV. SPECIES.
Stengel; sind bewimpert und gezähnt. Die kleinen Blüthen sind grün.Die Kelchabschnitte sind abwechselnd sehr klein. Die stumpfe Narbeist schwärzlich. Auf fettem Boden ist der Kelch oft 4-spaltig. AufAeckern und besonders Brachäckern in ganz Deutschland.
Der gemeine L. stand bei den Alchemisten in grossem Ansehen;daher der Name: Alchemistenkraut. In den Apotheken findet man nurselten: Alchemillae radix , herba. Doch in der Schweiz zählte man ihnmit dem folgenden unter die Milch befördernden Gewächse, daher derName: Milchkraut. Nach Beckstein kann der Acker - L. als Salat be-nutzt werden. Sie werden sämmtlich vom Vieh gefressen und enthaltenalle etwas Gerbestoff.
Isnardia, Isnardie.
711. I. palust ris L. foliis ovatis integris. Schk.t. 25. Sturm 4. 2. Ludwigia repens Swartz.
Sumpf-Isn. ©. 7. 8. Der rothe kriechende Stengel wurzelt an denetwas verdickten Gelenken. Ein kleiner Wulst zieht sich von einemBlattursprung zum andern querüber und ein Paar erhabene Linien anjeder Seite desselben auf- und abwärts, wodurch der Stengel etwaseckig erscheint. Die entgegengesetzten kahlen Blätter sind gestielt, undauf etwas trocknerem Boden roth überlaufen. Die achselständigen, ein-zelnen Blüthen sind fast unmerklich gestielt; ihr Griffel ist länger alsdie Staubgefässe. Die fast 4-eckige Kapsel enthält viele nierenförmigeSaamen. In Gräben, auf überschwemmtem Torfboden. Oestreich,Schwaben, Franken, Hannover, Oldenburg, Holstein.
Elaeagnus, Oleaster.
712. E. angustifolia L. foliis lanceolatis. Pall.ross. 1. t. 4. Kerker 561. Schk. t. 26- Sturm 4. 1.Guimp. deutsch. Holz. t. 4.
Schmalblätteriger O. (wilder Oelbaum). 1). 6. 7. Dieser schöneBaum hat einen schnellen Wuchs und wird 15 —■ 20 Fuss hoch; manfindet ihn auch von niedrigem Wüchse und strauchartig, dann ist erdornig. Die jungen Zweige sind glänzend silberweiss. Die schmalenBlätter sind stumpf, gestielt und stehen wechselweise; oben sind sieweisslichgrün und unten glänzend silberweiss. Man erkennt durch einemässige Vergrösserung auf beiden Flächen platte, silberglänzende Schup-pen, Die Blätter an jungen Stämmen sind weit grösser, elliptisch undan der Spitze stark gerundet; daher hält man sie oft für E. latifolia,die doch nur in Ceylon einheimisch ist. Die winkelständigen Blüthen