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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO I.

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sind ausserhalb mit silberweissen Schuppen bedeckt und innerhalb gelb-lich. Die Frucht kommt selten zur Reife; sie ist eine gelbliche ovaleSteinfrucht, die ein süssliches Fleisch hat. Am adriatischen Meere,halbwild in Böhmen.

Er empfiehlt sich durch den ungemein angenehmen Erdbeergeruchder Blüthen, den man in grosser Entfernung empfindet; durch das schöneAeussere, wodurch Anlagen malerisch werden; und durch den schnellenWuchs. Das weissliche kurz- und feinfaserige Holz benutzt der Drechs-ler: die Zweige und Blätter geben braune Farben. Die essbaren Früchtewerden getrocknet benutzt und die Kerne geben ein gutes Oel. DieFortpflanzung geschieht durch Saainen und leichter noch durch Steck-linge und VVurzeltriebe.

Parietaria, Glaskraut.

713. P. off'icitiaiis L. erecta subsimplex foliis ob-longo-ovatis utrinque aeuininalis pellucido-punclalis, pedun-culis dichotomis, calycibus diphyllis. Engl. bol. 879. Fl. D.321. Schk. t. 344. Sturm 1. 9.

Gemeines Gl. ZJ. 6 — 8. Die faserige Wurzel treibt mehrere fuss-hohe und höhere Stengel, die zerbrechlich und röthlich grün sind. Dieabwechselnden Blätter sind gestielt; sie sind etwas scharf, ganzrandigund auf der untern Fläche blasser grün: die Seitennerven entstehenweit über der Basis unter der Mittelrippe. Die kleinen weisslichen Blü-tben sind stiellos und stehen gehäuft in den Blattwinkeln. Das Deck-blatt ist 2 — 3-theilig, selten ganzrandig: es enthält 3 Blüthen, wo-von die mittlere weiblich ist. Die Antheren hängen vor der Befruch-tung zusammen, sie springen aber bei leiser Berührung oder Zeiti-gung auseinander. Auf Schutt, an Mauern, aufgeworfenen Gräben fastin ganz Deutschland.

714. P. ramiflora Mnch. diffusa foliis oyatis, ca-lycibus trilloris, corollis masculis elongato-cylindricis. P.iudaica Wiui.ij. Lamark illust. t. 853. f, 2. Schic, t. 344.

Jüdisches Gl. 6 — 8. Es unterscheidet sich von dem vorigen:durch niedrigere kaum fusshohe weitästige Stengel; durch eirunde, kür-zere und breitere Blätter, deren Nerven sich in den Blattstiel verlie-ren ; durch kleinere Blüthenhaufen, die sich fast nur allein an denAesten finden. Die mittelste Blüthe ist weiblich und eirund. Auf Rui-nen, alten Mauern, Schutt; an der Göttinger Sternwarte, bei St. Goarund Bingen, überhaupt in den Rhein- und Maingegenden.