ORDO I.
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% 1045. C. a xig u s t ii'o 1 ia Sw. floribus paniculatisglabris, capsulis pentagonis oblongis, i'oliis lineari-lanceo-latis pubescentibus. Sw. Act. Holm. 1787. t. 3. Lam.t. 164. f. 3. Exost. angustifol. Hatnk Arzngw. VIT. 46.
Schmalbtätterige Ch. 1). Auf den felsigen Flussufern auf Hi-,spaniola.
Wir setzen voraus, dass eine gründliche Belehrung über die Chi-narinden etwa durch die trefflichen Abhandlungen und Abbildungen vonHayne, in seinen Arzneigewächsen Bd. VII. erlangt, und nicht hiergesucht werden kann. Die ofßcinelle Art liefert die bekannte braun eChinarinde, Cort ex Chinae, Cort. pervvianvs; Cort. Chinae fuscus.Die beste davon besteht aus dünnen, feingerollten Stücken, die äusser-lich runzelig, braun oder schwärzlich, und hin und wieder mit etwasweisslichen Lichenen besetzt sind. Inwendig hat sie die Farbe desSüinmites, sie ist fest und glatt; im Bruche nicht faserig, sondern ebenund etwas glänzend. Der schwach-aromatische Geschmack ist bitterlichund zusammenziehend; der Geruch ist etwas dumpfig. Sie kommt inSeronen, oder Ballen von Thierhäuten von 100 — 150 Pfund, und istunsortirt (C. Chinae naturalis). — C. macrocarpa liefert den Cort.Chinae von Santa Fe in dünnen, handlangen, ziemlich flachen, roth-gelben Stücken. Im Geschmack kommt sie der braunen gleich, dochist sie nicht so wirksam. — Die karaibisehe oder Jamaika-Rinde, Cort.caribaeus, C. Chinae caribaeae, ist von der Dicke eines Nagels, äus-serlich uneben, dunkelgrün, mit Flechten besetzt; inwendig ist siebraunröthlich; sie schmeckt wiederlich bitter und riecht zimmtähnlich. —Cort. Chinae corymbi/erae ist im Aeussern der braunen China sehrähnlich, aber bitterer und zusammenziehender. Der Cort. Chinae an-gustifoliae ist sehr dick, rauh, ungleich, grau oder braun gefärbt, sehrbitter und nur wenig gewürzhaft. — Die Skt. Lucien-Ch. ist im Aeus-sern dem Nelkenzimmet ähnlich; die Stücke sind über 10 Zoll lang,rinnenförinig zusammengerollt, äusserlich rostbraun, inwendig schwarz-braun, im Bruch langfaserig: anfangs schwach gewürzhaft, nachherheftig bitter. —~ Ueberdiess kommen im Handel vor: die gelbe oderKönigschina, die trocken inwendig strohgelb, nass aber blassgoldgelbaussieht; sie ist reinbitter; auf dem Bruche theils holzig, theils har-zig. — - Die rolhe China kommt in ungleich dickem und grossem Stü-cken vor als die übrigen Sorten; sie ist braunroth, nicht zusammenge-rollt, auf dem Bruche immer faserig, und besteht aus 3 Lagen: äusser-lich eine rothbraune, die dünn, rauh und runzelig, dabei von einer zar-ten Flechte grau; die mittlere ist dicker, fester, dunkler und leichterzerbrechlich; die innere ist holzig, faseriger und hellrother. Der Ge-schmack ist stärker als bei der braunen.