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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO I.

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ribus (juadrifidis dioicis, caulibus procumbentibus. Jacq. Fl.austr. t. 53. Rh. Lycium Scor.

Zwerg-Kr. tj. 6. 7. Die Blätter sind theils eirund, theils lanzett-,theils eirundlanzettförmig; auf der Rückseite zottig, wenn sie jung sind.Die grünlichgelben Blüthen kommen häufig aus den Winkeln der Blätterund jungen Zweige: sie sind meist ganz getrennten Geschlechts, miteinem vierspaltigen Kelch; die männlichen haben eine längere Kelch-röhre, 4 Staubfäden mit nierenförmigen Staubbeuteln, und nur ein Ru-diment eines Grilfels; die weiblichen haben eine kürzere Kelchröhre,zwei gekrümmte Narben und entweder gar keine Staubfäden oder dochkeine Antheren. Die schuppenartigen Kelchblättchen fehlen oft. Dieschwarze Beere enthält oft 2 — 3 Saamen. In Oestr., Krain, Litoraleauf sonnigen Plätzen. — Ith. infcctorius L. und llh. tinctorius W. K.sind verschieden, vgl. Fl. germ. p. 487.

b. Inermes .

1049. Rh. alp in us L. inerinis, floribus dioicis qua-drifidis, ioliis ovali-lanceolatis subcordatis. Hall. act. Gott.

2. t. 16. lielv. t. 40. Guimp. t. 15.

Alpen - Kr. t } . 6 — 8. Der 6 Fuss hohe Strauch hat graubrauneAeste, wovon die jüngern gestreift sind. Die abwechselnden Blättersind an der Basis abgerundet, und nur kurz zugespitzt; auf beidenSeiten glatt und glänzend. Die gleichlaufenden Adern verursachen zier-liche Falten. Die weissgrünlichen Blüthen kommen häufig aus den Win-keln der untern Blätter und jungen Triebe hervor und stehen auf ein-fachen Stielen ; sie sind ganz getrennt, mit einzelnen Zwittern ver-mischt. Statt der Krone finden sich 4 schmale, 2-spitzige Schuppen,die weit kürzer als der 4-spaltige Kelch sind. Vier Staubfäden. DieNarbe 3 — 4-spaltig. Die schwarze Steinfrucht enthält 3 — 4 Saa-inen. Auf Gebirgen; Krain, Tyrol.

1050. Rh. pumilus L. inerinis proslratus, floribusdioicis (juadrifidis, foliis petiolatis ovatis utrinque subacu-minatis serrulatis. Roem. Fl. europ. X. Rh. rupestrisScop. Fl. cam. t. 5.

Niedriger Kr. tj. 6. 7. Dieser kleine, selir ästige Strauch über-zieht Kalkfelsen. Die glatte, knotige Rinde wird im Alter aschgrau.Die wechselnden Blätter sind auf der Oberfläche kahl und glänzend;unten mit rostfarbig-zottigen Adern durchzogen. Die kleinen, lanzettför-