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CLASSIS y. SPECIES.
Zizyphus, Judendom.
• 1055. Z. vulgaris Lam. aculeis geminis, allero re-
curvo, l'oliis ovatis relusis dentatis glabris. Rh. ZizyphusL. Blakav. t. 569. Fl. gr. 241. Pai.l. fl. r. 1. t. 59. Z.saliva Gaertjv. 1. t. 43. f. 4.
Brustb eere n-J. 1). 7. 8. Die dünnen Stämme theilen sich inschwache Zweige. Der längere Dorn ist gerade. Die abwechselndenBlätter sind kurzstielig, glänzend grün, leicht gezähnt und 3-nervig.Die grünliehgelben Blüthen kommen büschelweise aus den Blattwinkeln;sie sind 5-tlieilig und enthalten 2, selten 3 Griffel, jeder mit 2 haken-förmigen Narben. Die eirunden Früchte sind hellroth und haben einwohlschmeckendes Fleisch, das süsslich, weinartig und schleimig ist;sie enthalten 2-fächerige Nüsse. — Sextus Pampinius brachte diesenStrauch zu Augusts Zeiten aus Syrien nach Italien. In Gärten, Wein-bergen; Krain, Görz, Friaul, Litorale, Istrien.
1056. Z. Jujuba Gaertn. aculeis solilariis recur-vis; l'oliis subrolundo-ovatis oblusis sublus toinentosis, pe-dunculis aggregatis, floribus semidigynis. Gaektn. I. t. 43.HusirH amb. 2. t. 36. Blakav. t. 388.
Gummilack - S. 1). Die langen ausgebreiteten Zweige sind sainrnt-artig und filzig. Die abwechselnden, ganzrandigen Blätter sind obengrün und unbehaart. Die Blüthen bilden winkelständige Sträusser. DieFrucht ist eirund. In Ostindien.
Gleichen Färbestoff wie Rhamnus, enthalten der Judendorn undder Brustbeeren- Kr. Letzterer giebt die in den Apotheken bekanntenBrustbeeren (Jujubae). Auf der ausländischen Art findet sich CoccusLacca, der den Gummilack liefert. Von dem Pulverholz gebraucht mandie leichte Kohle zu Schiesspnlver. Die Rinde färbt auch ohne Zusatzgelb. Nach verschiedenen Vorbereitungen erhält man gelbe, grünliche,rothe und braune Farben auf Wolle. Die Wurzel giebt gute Oliven-farben. Die unreifen Beeren färben schön gelb; die reifen violett und grün.In den Apotheken führte man: Frangulae cortex, baccae. Die Rindegebraucht man bei Verstopfung des Rindviehes. In der Räude der Hundeund Schafe ist sie, in Butter gekocht, so wie der eingekochte Saft derFrüchte, ein bewährtes Mittel. Für Gartenanlagen ist ganz vorzüglichzu Hecken brauchbar der immergrüne Kr. ; man vermehrt ihn durchAbleger. Der Stechdorn und der Brustbeeren - J. verlangen im WinterSchutz an der Südseite einer Mauer. — Der Gummilack-J. gehört inswarme Treibhaus und verlangt gute bündige Erde.