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giebt eine gute Zeichenkohle. Die Saamenkapseln geben eine brauneBrühe, die durch Gährung mit Alaun acht schwefelgelb färbt. DerSaame giebt ein nutzbares Brcnnöl. Das Pulver der getrockneten Kap-sel tüdtet das Ungeziefer bei Menschen und Tliieren. Die Frucht er-regt heftiges Erbrechen. Die Tinea euonymella Linn. legt ihre Eieran dieses Gewächs. — Die Fortpflanzung aller 3 Arten geschieht durchSaainen, Wurzelsprossen und Ableger.
V i t i s, TVeinstock.
-)£ 1062. V. vinifern L. foliis sinuato-lobatis juniori-bus tomentosis. Gaeet». 2. t. 106. f. 2. Kern. 1. 751.Jacq. ic. t. 50. Schic. t. 49.
Gemeiner W. 1). 5 — 7. Sich selbst überlassen windet er sich biszu den Gipfeln der Bäume. Die rostfarbene Rinde blättert sich ab 5die der jungen Aeste ist braun, glatt und knotig. Die abwechselndenBlätter sind gestielt: die Lappen sind kurzzugespitzt, mit grossen, un-gleichen Zähnen weitläufig besetzt. Die untere mattgrüne Seite ist anden Adern fein und weisslich behaart. Die gabelförmigen Ranken ste-hen den Blättern gegenüber. Die grünlichen Blüthen bilden eine ästigeRispe und riechen angenehm: die an der Spitze geschlossenen Kron-blätter bedecken, wie eine Glocke, die nierenförmigen, getheilten Staub-beutel und die ungestielte, kopfförmige Narbe. Die Beere enthält 2—5(1 — 2, sehr selten 3) Saainen in 2 Fächern, die bei der Reife ver-schwinden. Der wilde IVein ist ganz kahl, angebaut hingegen variirter sehr in der Haarbedeckung. Sämmtliche wilde Arten Deutschlandssind bloss verwildert; dahin gehört auch wohl V. sylvestris Gmel. NurV. Labrusca Scop. scheint ursprünglich einheimisch zu sein. Am Cau-casus, im wärmern Asien. Von den vielen durch Cu'.tur entstandenenSorten können hier nur folgende kurz bemerkt werden:
1 . Rothe Trauben: ganz dunkle, bläuliche und rothe — Muskateller,Gutedel, Clärne , Burgunder , Silvaner , Traminer u. s. w.
2. Grüne Trauben: Rhein-Weine — die Rheingauer-, Kost-, Hoch-,Büdesheimer, Johannisberger, Bacharacher; die Neckar- und Kocher-JVeine; die Franken-Weine, Stein-, Leisten-, WerthheimerWeine.
5fr 1063. V. liederacea Ehrh, foliis quinatis ova-libus acuininalis dentatis. Hedera quinqucfolia Du Rot.Kern. t. 605. Cissus quinquefol. Pers. Ampelopsis —Mt chx.