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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS V. SPECIES.

Epheuartiger W. t). 6. Dieser Strauch steigt an Bäumen, Gebäu-den 40 — 50 Euss hoch. Seine Zweige sind schwarzbraun und glatt.Die abwechselnden Blätter sind gestielt und bestehen aus 5 gestieltenBlättchen, die lang zugespitzt, am Grunde rundlich und nur nach derSpitze hin gezähnt sind. Die Oberfläche ist glänzend dunkelgrün; dieUnterfläche weisslichgrün. Die ästigen Ranken stehen den Blättern ge-genüber. Die grünen Blütbchen bilden kleine Schirme, die rispenförmigstehen. Die schwarzbraunen Früchte sind herbe. In Nordamerika.

Der Weinbau macht den Segen ganzer Länder aus; der Handelmit den Produkten desselben ist ungemein bedeutend und wichtig. —Der süsse, frisch ausgepresste Saft der Trauben heisst Most und nachder Gährung Wein. Lässt man den Saft in den Trauben trocknen,wie bei dem Strohweine, so erhält man Sekte oder süsse Weine. DieKorinthen- oder Rosinen-Trauben geben die kleinen Rosinen, welcheklein und meist kernlos (V. apyrena) sind, die grossem mit Kernen unddie ganz grossen. Ausser dem Weinstein, Weingeist, Weinessig undFranzbranntiocin erhält man von den Trestern und Hefen einen gutenBranntwein. Verbrennt man die erstem in geschlossenen Gefässen zuKohlen, so lässt sich daraus eine vortreffliche Druckerschwärze berei-ten; destillirt man die letztem, so gewinnt man Weinsteinöl. Ausserdem Oel, das die Kerne geben, können die gut gereinigten der reifenBeeren geröstet und gemahlen, und, mit Zucker, Zimmet und Vanillevermischt, zu einer treffiiehen Chokoiade bereitet werden. Die stär-kern Stämme geben gute Stöcke, der Absud der Ranken färbt braun;und die Asche enthält einen blauen Farbestoff. In den Apotheken ge-braucht man: Vitis folia.

Ayenia, Ayenie.

1064- A. pusilla Rz. Pav. foliis ovatis arguteserratis, caulibus prostratis. Cav. diss. 5. t. 147.

Kleine Ay. 0.7 — 9. Der schlanke, ästige Stengel ist weich-haarig und wird 6 — 8 Zoll.hoch. Die Blätter sind gestielt und kahl.Die vielblüthigen Stiele sind winkelständig und tragen eine 5-blätterige,purpurfarbene Blüthe. Die 5-fache Kapsel ist weichstachelig. Meh-rere Blüthen sind unfruchtbar. Auf Jamaika, in Peru, an Abhängen.

Sie gehört ins warme Treibhaus. Man säet sie in ein warmesMistbeet.

D i o s m a , Göttergeruch.

1065. D. oppo sitifolia L. fol. trigonis ob-