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CLASSIS y. SPEC1ES.
spitziger Kapsel. Sie findet sich von Frankreich bis nach Taurien insandigen Gegenden.
1080. V. rupestris Schm, caulescens (glabriusciiln),foliis reniformibus erenulalis, sepalis calrar aequantibus, sti-piilis lanceolalis. Sciim. in d. neuen Abli. I. f. 10. Fl. boh. —Rciib. pl. crit. I. 141.
Felsen-V. ZJ.. Eine noch näher zu beobachtende Pflanze, welcheden böhmischen Botanikern sehr zu empfehlen ist. Das von uns abge-bildete Exemplar ist von St. Procop in Böhmen.
1081. V. ennina L. caule deinum odscendente, loliis
oblongo-cordatis (Lins.), slipulis lanceolalo-acuiniuatis, se-palis calcar sublus canaliculalum lere dupluni longis, cnp-sula tmncato-apiculata! Rciib. pl. crit. I. 150—151. All.ic. 820. ß. calcarea: puberula, colorcita R. 150. 151. J r .mimmulai'iaefolia Schm. Flor. boem. V. Schmidtiana Rohm.et Schult. V■ hiria par. aprica SbKeng. ß. sabulosa,glaberrima, eolorata Renn. 152. f. erlcelorum, Schiiad.glaberriina, viridis, ramosa, huinilis Rciib. 153. V. caninaHayns Arzngw. III. 3. 6. lucorum, giaberrixna, viridis,
ramosa, elaLior, stipulis supreinis postiee subintegerrimisRciib. 75. V. canina Linn. V. neglecla Sciim. Fl. boli.
Hunds-V. 2}. 4.5. Eine ziemlich durch ganz Europa verbreitete, aberoft missdeutete Art, welche wir nach Exemplaren, welche um Stock-holm und Upsala gesammelt sind, und mit den Linneischen Worten strengübereinstimmen, sorgfältig erläuterten. Die angegebenen Charakterelassen bei Bestimmung der zu dieser Art gehörigen Formen keinen Zwei-fel, und nur bei blosser Beachtung trockner Exemplare, wo die Rinneim Sporn und die Form der Kapsel nicht mehr deutlich sind, kann manvielleicht irre werden. Besonders charakteristisch ist die abgestutztstumpfe, nur im Mittelpunkt mit einem kurzen Spitzchen verseheneKapsel. Das auch V. nummularifolia Schm, (die von Allioni istin den pl. crit. I. 140. auseinandergesetzt und abgebildet) hierher ge-hört, ist wohl nicht zu bezweifeln. Alles, was zu V. canina gehört,hat mehr blaue als lilafarbige Blumen, und weisslichgelben unten mitdeutlicher Rinne versehenen Sporn. Auf Triften ist ihr ursprünglicherStandort, in Waldungen schiesst sie üppig empor, und wird dann fuss-hoch, wobei auch die Blätter sich strecken.