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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS V. SPECIES.

einzeln; an den jiingern häufiger zu 2 und 3 unter den Blättern. Diesesind glänzend, grasgrün und 3-lappig, wovon die Seitenlappen kleineAbschnitte haben: die Zähne sind gross und rund; die Stiele bis zurHälfte mit langen Borsten besetzt. Die ein-, seiten zvveiblüthigen Stielekommen aus den Blattwinkeln. Von den bewimperten Deckblättern istdas eine gross, rund und stielumfassend, das andere klein und lanzett-förmig. Die 5 Abschnitte des bauchigen Kelches und der halbe Stielsind violett. Die herzförmigen Kronblätter sind weiss. Die 2 — 4 pfric-menförmigen Staubwege sind am Grunde wollig. Die eirunden Beerensind dunkelroth, oft beinahe schwarz, sparsam behaart und sehr süss.Im südlichen Deutschland, Schwaben.

1103. R. Gross ti larin L. ramis aculealis, petio-lis pilosis, pedunculis nni'Horis, bracfea Iripnrtita, baccisliirsutis. Guimp. t. 23. Engl. bot. 1292. Stvhm 1. 4.li. Uva crispa. El. D. 546. Grosxularia Uva Scop.

Gemeine St. t). 4. 5. Sie wird 3 — 4 Fuss hoch; die jungenZweige sind weissgrau und haben unter jedem Blatt 3 Stacheln. Dieabwechselnden Blätter stehen auf bewimperten Stielen und sind 3-lap-pig: die 2 änssern Lappen haben Abschnitte, sie sind stumpfzähnig, run-zelig und filzig. Der lange ßlüthenstiel theilt sich in 2 ungleiche Stiele.Die zurückgebogenen Kelchabschnitte sind violett mul fast 4-kantig. Dieaufrechten, rundlichen Kronblätter sind weiss und äusserlich behaart.Die Beere enthält viele nierenförmige, gestielte, bräunliche Kerne, diein einer durchsichtigen, gallertartigen Masse liegen. Von dieser, dervorhergehenden und folgenden giebt es eine Menge Spielarten. In Gär-ten, an Zäunen, auf Mauern, Bäumen überall.

1104. R. Uva crispa, rarnis aruleatis, pedunculisunifloris, bracteis connato-lubulosis, baccis glabris. Schmidtic. t. 1. El. D. 546. Reit, et Adel. Abh. t. 67. Sturm44. Guimp. t. 24.

WildeSt. t). 4. 5. Sie hat die Grösse der vorigen ; aber grössereBlätter, die glänzend grün und kahl sind. Desgleichen sind auch dieFrüchte kahl. Die Sägezähne der Blätter sind an der Spitze mit einervveissen Drüse versehen. Der Hauptstiel theilt sich und trägt meist 2Blüthen; es finden sich 2 rundliche, den Stiel umfassende Deckblätter,die grösser als bei der gemeinen St. sind. Stiele und Kelch sind glän-zend glatt. Die herzförmigen Kronblätter sind weisslich. Die Beereist weit grösser als die der vorigen Art, länglichrund, glatt, mit einzel-