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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO II.

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verschiedener Breite und vorzüglich auf der Unterfläche bestäubt. Dieeirundwalzenförmigen Aehren sind dicht und fast nackt. Die eirundenFruchtkelche sind spitzig. An den südlichen und nördlichen Meerufern;Oldenburg, Jever, Holstein, Mecklenburg, Pommern.

1202. A. hortensis L. caule ereclo, foliis tri-angularibus, valvulis semiiiiferis subrolundis integerrimis.Gaektiv. 1. I. 75. f. 8. Schic, t. 349. Bi.ak.-vv. 1. 99. et552. Kehn. 385. — A ar. yl. ruberrinia DeC.

Garten-M. ©. 7. 8. Der kantige Stengel ist graugrün, kahl undwird oft mannhoch. Die Aeste stehen abwechselnd , wie die Blätter.Diese sind gestielt, meist ganxrandig, weiss bestäubt, und blassgrün.Die vielblüthigen, aufrechten Trauben stehen thcils an der Spitze desStengels, theils in den Winkeln der obersten Aeste. Die weisslichgel-ben Blüthen sind klein. Die Frucht ist kahl und mit einem häutigenRande umgeben. Sie variirt mit ganz rothen Stengeln, Blättern undTrauben. Sie stammt aus der Tatarei und ist jetzt einheimisch.

Von der strauchartigen Melde sind die jungen Sprossen geniessbar.Von der Portulak- M. macht man die Blätter wie die Kapern ein; auchkann sie zur Bereitung der Soda benutzt werden. Die Garten-M.wird wie Spinat benutzt. Ehemals führte man in den Apotheken:Atriplicis sativae herba, semina. Die spontonförmige M. wird hierund da als Gemüse genossen. — Die strauchartige M. ist etwas zärt-lich und kommt in nördlichen Gegenden nur in leichtem Sandboden ander Südseite fort. Man vermehrt sie durch Stecklinge im Mistbeete.

Herniaria, BruchLra ut.

1203. H. glabra L. glomerulis imiltifloris, foliissubiotundis. II. glabra Willd. Engl. b. 206. Fl. D. 529.Schic, t. 56. Hayne Arzngvr. IV. 37.

Glattes Br. 7. 8. Die spindelförmige (zweijährige) Wurzeltreibt gestreckte, ästig-2-theilige, 3 bis 4 Zoll lange Stengel. Die un-gestielten Blätter sind ganzranöig, glänzend und kahl, nur die unternsind entgegengesetzt; das eine ist kleiner. Es sind 2 häutige, entge-gengesetzte Nebenblätter vorhanden. Die einzelnen, abwechselndenTrauben stehen den Blättern entgegen. Die ungestielten kleinen Blü-then sind grüngelb. Auf Sandboden in ganz Europa. Die Schafe su-chen diese Pflanze wegen ihres Salzgeschmacks. Ehedem führte manHerniariae herba.

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