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CLASSIS V.
SPECIES.
1204. H. hirsuta L. glomerulis paucifloris, folilsoblongis, calycibusque hirsulis, piliferis. Engl. Bot. 1379.
Behaartes Br. y. 7. 8. Es unterscheidet sich von dem vorigen:durch sein dunkleres Grün; durch behaarte Stengel, Blätter und Blü-then, und durch die Blattform. An sandigen Wegen in Süd- und Mit-teldeutschland selten; Wetterau.
Ulmus, Ulme, Rüstern.
1205. UI. cainpestris L. folils duplicalo-serralisbasi inaequalibus , floribus subsessilibus coiiglomernlis pen-landris, fructibus glabris. Fl. D. 632. Schk. I. 57. a. HayneArztigvv. 111. t. 15. (icnir. 27. Ul. mula Ehrh. glabraMiel. Engl. b. 2248.
Gemeine UI. ty 3. 4. Sie wird 60 — 100 Fuss hoch und hält 2 — 3Fass im Durchmesser. Nach 100 Jahren fault sie inwendig ganz aus,und wenn man sie köpft, noch früher. Die Pfahlwurzel dringt 6 — 8E'uss tief. Die Aeste breiten sich fächerförmig aus. Die rundlich-eiför-migen Blätter sind langzugespitzt, auf beiden Flächen scharf: auf deruntern heller grün und in den Winkeln der Mittelrippe und Nerven mitweisslichen Haaren besetzt. Die Blüthen erscheinen vor dem Ausbruchder Blätter. Die doppelten Staubbeutel stehen auf weissen Fäden. DieFlügelfrucht ist braun geadert und hat einen Einschnitt, dessen Lappenmeist übereinander liegen. Ucberall um Dörfer.— U. major Sm. Engl.Bot. 2542. (hollandica Mill) und U. montqna Engl. Bot. 1887. kommenauch in Deutschland vor , sind in Hinsicht ihrer Unterschiede in derFlora germanica zu vergleichen.
1206. Ul. suberosa Ehr«, foliis duplicato-serratis,basi subaequaiibus, floribus subsessilibus congloineratis te-Irandris, fructibus glabris, cortice ramulorum suberoso-alato.Ul. ietrandra Schic, t. 57. b. et tab. 57. a. f. g. Ul.saiipu, Du Pioi. Ul. sub. a. panüfol. Hayne Arzng. III.t. 16. Güimp. t. 28. — Ul. sub. ß. grandifolia. HayneEugl. bot. 2161. Plenic. t. 172.
Kork-Rüster, Iper. O- 3. 4. 5. Sie erreicht in 100 Jahreneine Höhe von 80 — 100 und eine Dicke von 2 — 3 Fuss. Die grau-braune, rostfarbene Rinde ist sehr stark und ungleich aufgesprungen.Die 2 — 3 jährigen Zweige sind stellenweise so dick und flügelartig be-rindet, wie am Feldahorn; die ganz jungen sind glatt. Die kleinen