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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS V. SPECIES.

inollibus basi iuaequalibus. Scoi*. Del. ins. 2. t. 18. Du-ham l. 8. Lau. ill. 844.

Gemeiner Z. ©. 5. Er wird im südlichen Deutschland 40 — 50Fuss hoch, im nördlichen nur 20 Fuss. Die abwärts gehenden Aestesteigen mit der Spitze wieder aufwärts. Die abwechselnden Blättersind auf der Oberfläche scharf. Die Ulüthen, welche zugleich mit denBlättern erscheinen, stehen auf kurzen Stielen in den Blattwinkeln; siesind gelblichgrün und gemeiniglich steht ein Zwitter und eine männlicheBlüthe zusammen. Die Steinfrucht ist schwarz, zuweilen auch gelblich,von der Grösse einer kleinen Kirsche, mit sehr wenigem unsclimackhaf-ten Fleische. Am Meergestade; Litorale, Istrien, Friaul, Tyrol. Dasfeste zähe Holz wird zu vielerlei Geräthe verarbeitet. Er verlangt gu-ten, trockenen Boden. Die Frucht liegt 1J Jahr in der Erde, ehe siekeimt. Die jungen Pflanzen müssen im Sommer begossen und im Win-ter mit Laub bedeckt werden.

281. (u. 1. p. 275.) La serpitiu in, Laseriraul.

1214. L. latifolium L. foliolis oblique subcordalo-ovalis denliculatis glabris, fructibus late-oralibus. Jaco.austr. 146. Schk. t. 67. Fi. dan. 1515. Pjlenk t. 179.

Breitblätteriges L. 2J. 7. 8. Die dicke, vielköpfige Wurzel istäusserlich braunaschgrau und inwendig weiss; sie hat einen borstigenSchopf. Der kahle aufrechte Stengel ist gefurcht und wird 2 — 3 Fusshoch. Die grossen Blätter haben Scheiden: die untern sind doppelt ge-fiedert. Die Zähne der Fiederchen stehen entfernt und endigen sich ineinen kleinen Stachel. Der grosse Endschirm ist viel- (37-, 40-, 48-)strahlig. Die Hülle hat 8 — 10 lanzettförmige, zurückgeschlageneBlättchen; das Hüllchen 5 — 7 schmalere und kleinere. Die Kron-blätter sind wei6slich oder blassroth. Die Saamen haben 4 häutigeFlügel, die durchscheinend und wellenförmig-kraus sind. In Berg- undAlpengegenden.

1215. L. alpin um W. K. foliolis subcordatis, tri—lobis, inaequaliter grosse creuato-serratis; fructibus ovali-ob-longis. W. Kit. I. 281. L. trilobum L. ? Ciiantz.L. aquilegifol. Di:G. Siler alpinum Baumg.

Alpen-L. 2). 7. 8. Vorigem ähnlich, die zarten Furchen der Sten-gel deutlicher, die Blättchen breiter eirund, dreilappig, Sägezähne stär-ker, mehr ungleich. In Unterkrain.