ORDO II.
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Runkelrüben. — Die erstem haben grosse, runzelige, blassgtüne Blät-ter; die letzteren sehr grosse, röthliche Blätter und 8— 13 Pfundschwere, weisse, mit röthlichen Fasern durchzogene Wurzeln. In Por-tugal am Tajo; bei uns häufig angebaut.
1211. B. maritima L. racemis yirgatis foliatis, flo-ribus axillaribus glomeratis, foliis rhomboideo-ovatis obtusis,radice fusiformi. Engl. b. 285.
Meerstrands - M. c$. 8. Die fleischige, dicke Wurzel ist äusser-lich schwarz und inwendig weiss und treibt mehrere liegende, gefurchteStengel, die an der Spitze ästig sind. Die ausgeschweiften Blätter sindglatt: die der Wurzel am grössten und gestielt; die des Stengels sindschief, wechseln ab, und sind fast ungestielt. Die ungestielten BIü-then sind grün und sitzen oft paarweise. Es finden sich oft 3 Narben.Am Meergestade; Aquileja.
Die Wurzel der erstem wird vorzüglich eingemacht genossen, unddie Blätter als Gemüse. Ebenso benutzt man die zweite. Ganz beson-ders verdient die Runkelrübe Aufmerksamkeit, wegen ihres grossen Nu-tzens in der Landwirthschaft. In dieser Hinsicht verdient gelesen zuwerden: Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Ver-bindung mit der Bereitung des Branntweins, Rums, Essigs und einesKaffee-Surrogats u. s. w., mit Kupfern, von F. C. Agardh. Leipz. 1809.In den Apotheken führte man sonst: Retae rubrae herba et radix.
Gomphrena , Winierblume.
1212. G. gobosa L. caule erecto, foliis ovato-Ianceolatis, capitulis solitariis, pedunculis diphyllis. Flosglobosus Rümph. amb. 5. t. 100. f. 2.
Kugelrunde W. O- 5 — 10. Der gegliederte, behaarte Stengelwird li- Fuss hoch. Die ganzrandigen Blätter sind weichhaarig. Sievariirt mit weissen, fleischfarbenen und violettrothen Blüthenköpfen. InIndien.
Sie gehört ins warme Treibhaus. Man zieht sie durch Saamen imMistbeet. Sie ist eine der schönsten Immortellen.
Celtis , Zürgelbaum.
1213. C. aiistralis L. foliis oblongo-lanceolalisacumiualis argule serratis supra scabris, sublus pubescenli-