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CLASSIS y. SPECIES.
Gemeiner K. ©.6 — 8. Die ganze Pflanze hat einen ekelhaftenWanzen-Geruch und ist kahl. Der aufrechte, ästige Stengel wird 2— 3Fuss hoch. Die untersten gefiederten Blätter haben eirunde, einge-schnitten gezähnte Blätter: die obersten sind doppelt gefiedert, mit li-liienförmigen, stumpfen Blättchen. Die Endschirme sind ungleich undmeist 6-strahlig. Die vielblüthigen Schirmchen haben weisse gestrahlteBlüthen. Die Hülle, wenn sie vorhanden, ist einblätterig und linien-fürmig; das Hüllchen bat meist 3 sehr kleine, den Stiel halbmnfassendeBlättchen. Die gewürzhafte Frucht ist leicht gestreift. Das eigent-liche Vaterland ist Italien; er wird hier und da mit dem Anis gebaut.
Diese und die folgende Pflanze haben Früchte, die nur durch Trock-nen angenehm werden. Frisch scheinen sie, so wie die ganze Pflanze,ein narkotisches Gift zu enthalten. — Man bäckt die Saanien ins Brot;macht Vieles damit ein; und überzieht sie mit Zucker. Das Bier wirddadurch berauschend und stark; ob aber auch gesund? Von dem ge-meinen K. sind gebräuchlich: Coriandri semina.
b. fructibus ecostatis: Biforis Srn.*) Bifore.
1230. C. radians M. B. corollis radiatis, stylisdemum productis. Coriandr. testiculatum Schult, nonLisra.
StrahlblüthigerC. © 7. 8. Der Geruch ist noch stärker als beivoriger Gattung. Der eckige Stengel ist ästig und wird über einenFuss hoch. Die einfach- und doppelt gefiederten Blätter haben spitzigeFiedern. Der Schirm ist am öftersten nur wenig zusammengesetzt. DieHülle ist einblätterig; ein Hüllchen ist nicht vorhanden. Die Blüthenhaben ungestrahlte Blättchen und röthliche Autheren. Die Frucht istnicht mit Kelch und Griffeln bekrönt, wie bei dem vorigen. Die Fruchtenthält ganz kugelrunde, sehr glatte und glänzende Saamen. Auf Aeckernim südlichen Europa, Italien, Tyrol.
1231. C testiculatum L. corollis aequalibusBifora fosculosa M. B. Corioji testicul. Lic.
Kleinblüthiger C. ©. Voriger Art ähnlich, Blüthen kleiner, mehrgleichförmig, Blätter mit breiteren Blättchen. In Taurien.
(2. p. 276.) Siler , Bosshiimmel.
S. aquilegifolium Caeiitn. foliolis obtusis basi
') Bifora (Biphora) war schon lange Thiername.